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Zeile

Transkription

 

R 332

1

Anno 1698 d. 6. Augt. ist Bentzin geometrice abgemeßen worden1

 

U 275

2

 

 

3

1. Der acker lieget in 3 schlägen, darbeij ist zu mercken, daß ein partheÿ so sandig und magerer

 

 

4

so auch kein mist bekömpt ( wen sommerkorn geseijt über beliegen bleibt) und dan mit rogken

 

 

5

wieder beseijt wird, auch zu weilen ein mahl noch über gangen und also ein gantz brack

 

 

6

zeit verschont. Rogkenschlag das Söhlenfelt genandt, ist das größeste, und wirdt darin

 

 

7

nach dem hoffs=antheil geseijt, dem außage nach 3 last 2 drömpt, ein kirch=

 

 

8

stück kan etwan 7 scheffl ingeseijt werden, in diesem Schlage seij die bauern rogken ein jeder

 

 

9

20 scheffl, zusamen thut 5 drömt.

 

 

10

Der ander Schlag Peenfelt genandt, wor zu Zarentinsche barg belegen, ist nechst das grö=

 

 

11

ßte, hierin wirdt hoffs antheil außgeseijt roggen 2 last 7 drömt, hierin seijen die bauren

 

 

12

ein jeder rogken 17 scheffel thuet 4 ½ drömpt.

 

 

13

Im dritten Schlag Mittelfelt genandt, wird an rogken hoffs antheil außgeseijt 2 last

 

 

14

6 drömt, die bauren seijen in diesem schlage ein jeder rogken 20 scheffel, 5 drömpt zu=

 

 

15

samen.

 

 

16

Ferner wird im rogkenschlag sommerkorn geseijt, gersten und habern

 

 

17

3 last 3 drömpt die bauren jed. 20 sch. alß etwan 8 oder 9 scheffl. das übrige habern.

 

 

18

Im Peen Felt hoffs antheil 15 drömt gersten 9 drömt habern.

 

 

19

Die Bauern jed. 9 scheffel gersten 10 scheffel habern, thuet 2 ¼ drbt. gerst 2 ½ habern.

 

 

 

 

 

 

 

 

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R 333

1

 

 

U 275

2

Im Mittelschlag gersten 13 drömpt 10 drömpt habern.

 

 

3

Die Bauren jeder 10 scheffel gersten 11 scheffel habern thuet 2 ½ drömpt, 2 3/4 drömpt.

 

 

4

Hier kan geworben werden zum Hoffe von der Pene 9 fuder.

 

 

5

Die Bauren ein jeder 1 fuhder thuet 3 fuder.

 

 

6

An rindvieh 6 kühe, 12 Ochsen 6 rinder, pferde 8 st.

 

 

7

1. Hans Brandenburg, 2 Kühe, 4 Ochsen, 1 rindt, 3 Pferde, 5 schafe

 

 

8

2. Peter Schröder, 2 Kühe, 4 Ochsen, 1 rindt, 1 Pferd, 5 schafe

 

 

9

3 Claus Lude, 2 Kühe, 4 Ochsen, 3 Pferde, 4 schafe

 

 

10

Die schefferij allhie bestehet in 500 stücken.

 

 

11

Vom hoffdienst

 

 

12

In Semmin seindt 6 Bauren, die das ackerwerk daselbst nebst 4 Pferde und 6 Ochsen mit 2

 

 

13

häckers vom Hofe betreiben, alß auch den übrigen diensten beij diesem guthe, selbige

 

U 276

14

bauren dienen wöchentl. 5 tage mit Vieh, das gantze Jahr durch mit 2 personen, in der

 

 

15

Erndte die gantze woche mit 3 personen.

 

 

16

Allhie sind 3 Cotzen, welche wochentlich 4 tage mit Vieh dienen und darzu aparte ein zu

 

 

17

Fuß schicken, das gantze Jahr durch, in der erndte die gantze woche selb ander oder mit

 

 

18

2 personen, worbeij erinnert wirdt, daß alle fäst tage, und Bettage ihnen nicht decourtiert

 

 

 

 

 

 

 

 

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Zeile

Transkription

 

 

R 334

1

 

 

U 276

2

alß Exempl. sie dienen montag, dingstag, donnerstag und freijtag, wan nun ein Bettag oder

 

 

3

andere festtage an ermeldten 4 tage einfallen, alß der Bettag stetz am freijtag einfället,

 

 

4

müßen sie solchen am sonnabendt oder mittwochen nachdienen.

 

 

5

Vom Hoffe wird 2 häckers mit 12 Ochsen darzu 8 pferde zu eggen und den Mist abzufah=

 

 

6

ren, gehalten, ein Voigt seine frau, und 1 magd 1 jung und 2 knechte.

 

 

7

Contribution

 

 

8

Ein jeder von diesen 3 cossen, habe bißhero jährl. zu den reüter 7 ¼ rdl. gegeben oder monatl.

 

 

9

28 lß. Darzu 5 fl diese wißen sie nicht wofür sie sind. Sie werden aber woll stads hufwen=

 

 

10

steür gerechnet werden.

 

 

11

Magazinkorn wird von ein jegl. 5 scheffel des Jahres gegeben werden.

 

 

12

Accis haben sie nichts gegeben, wißen nicht ob es unter die 5 gulden verstanden oder nicht.

 

 

13

Die proportion mit den außsaath ist à morg. etwan 2 ½ biß 3 scheffel rogken und so viel

 

 

14

gersten auch nur, den mist kan das landt all hie 3 jahr fühlen, sonst gestehen die einwoh=

 

 

15

ner, daß das feldt endtl. durchgehends ein gewiße rogkenfeldt ist, außer ein strich

 

 

16

beij dem Schwartzen Berg.

 

 

 

 

 

 

 

 

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Zeile

Transkription

 

 

 

 

 

R 335

1

 

 

U 276

2

Nahmen der Einwohner seindt folgende, erstl. vorbemehlte

 

 

3

dreij Cossaten

 

 

4

 

N.o 1 Hanß Brandenburg

 

Coßaten

 

 

 

5

 

N.o 2 Clauß Lude

 

 

 

 

6

 

N.o 3 Peter Schröder

 

 

 

 

7

 

4. Christian Grauman

 

 

 

 

 

8

 

5. Bendix Gorpow mit den Schäffer

 

 

 

9

 

6. der Küster Daniel Backer

 

 

 

 

 

10

 

7. Hans Grauman

 

 

 

 

 

11

 

8. die Mühlkathe

 

 

 

 

 

12

 

9. Kuehirte

 

 

 

 

 

13

NB: Wie viel hueffen allhie versteüret werden, könne nicht eigentl. erfahren, soll aber nach

 

 

14

sein proportion beij weiten nicht die gemeine last tragen helffen, ob es gleich diesen

 

 

15

Jahren ein groß quantitet korn getragen.

 

U 277

16

Vorgedachtes ackerwerk Bentzin, ist sonst in Löitzer ampt und District belegen, und

 

 

17

gehört in Jarmensche Kirchspiel, und begräntzet nordwertz mit Jarmin, Trissow und

 

 

18

Jargenow, osterwerts mit das dorff Löisin, südost= und süden mit Zarentin und Sem=

 

 

19

min, westwertz mit Plestelin, und soll nach anleitung Jarmensche kirchen matriculn

 

 

 

 

 

 

 

 

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Zeile

Transkription

 

 

R 336

1

 

 

U 277

2

in 39 haken huff.n und 2 dito Papenhufen bestehen, ermeldtes dorff ist auch lauter Baur=

 

 

3

hufwen und vormahls mit lauter Bauern besetzt gewesen, wovon etzliche adelich, alß denen

 

 

4

von Horn und Maltzanen zugestanden, und nach anleitung gedachter Kirchen Matricul

 

 

5

10 ½ haken huf.n furstl. und unter dem ambte Löitz belegen, [geweßen]2 und zwar

 

 

6

eigentlich zu Sophien gelegen, wie den solches auß ein alten manuscript3 und Mahn=

 

 

7

zettel von dem Jarmensche Pastor und die Fr. von Raminen zu Sophienhoff ge=

 

 

8

schrieben, wo von Extract hier angehefftet, kan ersehen werden, wie nun und welcher

 

 

9

arth itziger possessor Hr. Philip Jochim von Parsenow daran gekommen, dürfte nöthig

 

 

10

seijn nach zu inquiriren, anerwogen: auch die übrigen Hufen dem vernehmen nach, theils

 

 

11

außgestorben, theils verfallene Hufen seijn sollen, wie es sonst wegen Meß=

 

 

12

korn allhie so den Jarmensche Kirchen bedienten zustehet, bewandt seij kan auß

 

 

13

beij an geheffteten mehrgemeldten Extract der dasigen Matricul mit ersehen werden,

 

 

14

vid. Jarmen.

 

 

15

Waß sonst mehr beij diesem guthe zu erinnern, und wie es nicht allein ein ansehnl.

 

 

16

ackerwerk seij, sondern auch mit leichter mühe ein merckliches kan verbeßert wer=

 

 

17

den, kan mitt mehren auß den hierüber ausgefertigten außrechnung ersehen wer=

 

 

18

den.

 

 

 

 

 

 

 

 

Sign.

Zeile

Transkription

 

 

R 337

1

 

 

U 278

2

Waß vorhero, an außsaath, vieh und dergl. angeführet, ist nicht zu verstehen,

 

 

3

ob wehre es auch alßo, sondern dieses habe nach eigener profession nur geschrieben,

 

 

4

sonst findet es sich hieselbst mit, dieses alß allen anderen gütern, die von er=

 

 

5

meldten grundherren dependiren, in der wahrheit und an sich, beij weiten anders,

 

 

6

sintemahl man sonderlich beij diesen gütern profession nach , mit die warheit sehr

 

 

7

sparsam umbgehet, ja gahr denjenigen so damit umbgehen wollen noch dafür be=

 

 

8

stritten, deßfalls sich hieran nicht zu binden, besonderen die außrechnung pro norma

 

 

9

zu nehmen, das gewißeste und dienlichste seijn wirdt.

 

 

 

 

 

 

 

 

Sign.

Zeile

 

Transkription

 

 

 

 

 

 

R 338

1

 

 

Arealausrechnung des im Lötzer District und Jarmensche Kirchspiel
belegenes ackerwerk und Dorffs Bentzin, welches anfangs Augusti

A. 1698 geometrice abgemeßen worden

Cultiv.
acker

 

 

U 289

2

 

 

 

 

3

 

 

M

R

 

 

 

4

 

 

Der Acker hieselbst ist in 3 schlägen belegen.

 

 

 

 

 

 

 

5

 

 

A. Der Brach-Schlag, wird für das beste gehalten, Mittelfelt genandt

 

 

 

 

 

 

 

6

Aa

2

fein eben, theils etwas grandig, theils schwertzl. gemengten tragbahren

 

 

 

 

 

 

 

7

 

 

Grundt.

74

240

 

 

 

 

 

8

Ab

2

wörter, gut schwärtzl. tragbahr landt

4

90

 

 

 

 

 

9

Ac

1

nach dem schwartzen berg, ingl. gut sandgemengt und tragbahr landt

47

150

 

 

 

 

 

10

Ad

2

noch sandiger und schlechter, wirdt nur umbs dritte jahr mit rogken

 

 

 

 

 

 

 

11

 

 

beseijt, bekömpt auch kein mist, und soll dennoch gewißen rogken tragen

54

240

203

240

 

 

 

12

 

 

B. Gersten-Schlag, Peen Felt genandt

 

 

 

 

 

 

 

13

Ba

2

eben auf mittelmäßiger höhe belegenen sandgemengten tragbahren acker

64

45

 

 

 

 

 

14

Bb

9

vor zeiten wie das dorff bewohnt, wörter gewesen, guth schwartz landt

7

120

 

 

 

 

 

15

Bc

1

sandt, und nur wenig gemengt, dennoch nicht recht sandtacker

19

60

 

 

 

 

 

16

Bd

2

sandacker, mager und schlecht zeugh

18

270

 

 

 

 

 

17

 

 

Transport

109

195

203

240

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Sign.

Zeile

 

Transkription

 

 

 

 

 

 

R 339

1

 

 

 

cultiv.
acker

 

U 289

2

 

 

M

R

 

 

 

3

 

 

Transp.t

109

195

203

240

 

 

 

4

Bf

2

grandig und mit grob sand vermengt, auch nur schlecht

10

150

 

 

 

 

 

5

Bg

2

gut ebenen sandt acker, bekömt auch kein mist sondern wirdt

 

 

 

 

 

 

 

6

 

 

mit rogken allezeit den 3.ten saat beseijt.

22

270

 

 

 

 

 

7

Bh

5

von beschaffenheit wie Bd, ist aber nur erstlich außgerißen

 

 

 

 

 

 

 

8

 

 

und mit Buchweitzen beseijt alß den ersten saat

3

75

 

 

 

 

 

9

Bi

1

Zarentinsche Bergs, theils kaltgründiger und isermahligen, und

 

 

 

 

 

 

 

10

 

 

dahero beij naßen jahren schlecht, beij trockenen aber kann es

 

 

 

 

 

 

 

11

 

 

seine arbeit doch lohnen

35

90

181

180

 

 

 

12

 

 

C. Rogken Schlag, das Söhlenfelt genandt

 

 

 

 

 

 

 

13

Ca

2

mehrentheils ebenen, mittelmäßigen sandgemengten grund

190

180

 

 

 

 

 

14

Cb

1

grandiger und schlechter vermengt

10

120

 

 

 

 

 

15

Cc

2

grob sandlandt

3

180

 

 

 

 

 

16

Cd

4

niedrig und schlupig grundt

9

270

 

 

 

 

 

17

Cf

5

sandig und schlecht, auch erstl. außgerißen und mit Buchweitzen

 

 

 

 

 

 

 

18

 

 

beseijt

5

270

220

120

 

 

 

19

 

 

Transp.t

 

 

605

240

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Sign.

Zeile

 

Transkription

 

 

 

 

 

 

 

 

R 340

1

 

 

 

cultiv.
acker

wüster
acker

 

U 290

2

 

 

M

R

M

R

 

 

 

3

 

 

Transport

 

 

605

240

 

 

 

 

 

4

 

 

D. Wüster acker

 

 

 

 

 

 

 

 

 

5

Da

3

Fein eben mit Heijde bewachsenen wüster acker, auf sandtgemeng=

 

 

 

 

 

 

 

 

 

6

 

 

ten grund, nützlich auch leicht in cultur zu bringen

155

210

 

 

 

 

 

 

 

7

Db

6

sandiger und schlechter dito

172

210

 

 

 

 

 

 

 

8

Dc

7

niedrig und grünen wüsten acker

16

120

 

 

 

 

 

 

 

9

Dd

5

mit Dorn, so ausgerodet werden können, bewachsen

 

 

 

 

 

 

 

 

 

10

 

 

gut tragbahren grund

3

60

 

 

 

 

 

 

 

11

Df

1

Gildelandt grönen dreschen, und etwas niedrig

2

45

 

 

350

45

 

 

 

12

 

 

E. Wischen und wiesewachs

 

 

 

 

 

 

 

 

 

13

Ea

1

ein Stremel an der Pene belegen, auß theils qwebbigten

 

 

 

 

 

 

 

 

 

14

 

 

grund und nur von schlechten wachsthum, hat kein gewiße

 

 

 

 

 

 

 

 

 

15

 

 

grentz, besondern es wird in der angehenden Morast, nach

 

 

 

 

 

 

 

 

 

16

 

 

dem die jahren sind mehr oder weniger gemehret, beij trocke=

 

 

 

 

 

 

 

 

 

17

 

 

nen, kan ein weit mehrers alß abgezeichnet gemehrt

 

 

 

 

 

 

 

 

 

18

 

 

werden

13

60

 

 

 

 

 

 

 

19

Eb

4

fleckgens in und an den schlägen belägen und nur wan

 

 

 

 

 

 

 

 

 

20

 

 

Transport

13

60

605

240

350

45

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Sign.

Zeile

 

Transkription

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

R 341

1

 

 

 

cultiv.
Acker

wüster
acker

Wisch

Fuhder
Heu

 

U 290

2

 

 

M

R

M

R

M

R

 

 

 

 

 

3

 

 

Transport

13

60

605

240

350

45

 

 

 

 

 

 

 

4

 

 

selbige beseijt, geheget, und gemehet werden

3

75

 

 

 

 

16

135

15

 

 

 

5

 

 

F. Heide und Weijde

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

6

Fa

4

Hohe und meistentheils sohre und magere heijde, welche

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

7

 

 

vor zeiten acker gewesen, weil aber allhie ohne dem wüster

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

8

 

 

acker genug, so zusammen so bald auch woll sein tage nicht

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

9

 

 

dürffte außgerißen werden, und doch beßer als

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

10

 

 

diese, habe es hierunter nicht sondern alß schaff=

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

11

 

 

weijde angeführte

89

225

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

12

Fb

2

ingl. Heide, so theils stenigt und uneben auff sandgemeng=

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

13

 

 

ten grund, vor zeiten auch acker gewesen, und wehre

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

14

 

 

noch guten theils darzu dienlich, wan nicht unter dem

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

15

 

 

Titul wie obgemeldt ohne dem genug angeführet.

251

240

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

16

Fc

13

allerleij grüne weijde fleckgens und Remels nebst den

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

17

 

 

sembtlichen grünen Grabens

32

30

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

18

Fd

18

Graß-pöle so doch noch etwas zu nutzen

4

270

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

19

 

 

Transport

378

165

605

240

350

45

16

135

15

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Sign.

Zeile

 

Transkription

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

R 342

1

 

 

 

cultiv.
acker

wüster
acker

Wischen

Fuhder
Heu

Weide,
Holtz und
Heide

 

U 290

2

 

 

M

R

M

R

M

R

 

M

R

 

 

 

3

 

 

Transport

378

165

605

240

350

45

16

135

15

 

 

 

 

 

4

Ff

2

Eller Brücher, in welchen das holtz von schlechten wachs=

10

195

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

5

 

 

thum, auf morastigen grunde

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

6

Fg

1

auch daran belegen und mit Ff, vormahls wischen ge=

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

7

 

 

wesen, worzu es auch woll hinwieder, wan die grabens

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

8

 

 

aufgezogen, könnte gebracht werden, jetzo mit groß starr=

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

9

 

 

graß und einigen [dürren]4 Büschen bewachsen.

9

45

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

U 291

10

Fh

 

Weide, theils auf weich, theils auf hart grundt, mit einigen

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

111

 

 

kleinen Ellernbüschen bewachsen

10

240

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

12

Fi

1

Mörcken Horst genandt, mit Morast umbgeben ein hart

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

13

 

 

brinck, mit weich holtz alß haßeln und Birken bewach=

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

14

 

 

sen, gut zur Weide

1

60

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

15

Fk

11

Möhren mit Schnittbülten und waßer

5

15

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

16

Fl

8

Möhren mit Moß bewachsen, und überlegt gar zu nichts nütze

21

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

17

Fm

1

Großer platz an der Pene grentzend, vor Zeiten theils zu

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

18

 

 

Wischen und theils zur weide gebrauchet, itzo ein sanck

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

19

 

 

moraß und qwebb, und nur am rande und einigen

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

20

 

 

fleckgens, sonderl. beij trockenen jahren zur weide zu nutzen

290

240

 

 

 

 

 

 

 

727

60

 

 

 

21

 

 

Transport

 

 

605

240

350

45

16

135

15

727

60

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Sign.

Zeile

 

Transkription

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

R 343

1

 

 

 

cultiv.
acker

wüster
acker

Wischen

Fuder
Heu

Weide,
Holtz und
Heide

Fisch-
wasser

Straße,
Hofrühme

 

U 291

2

 

 

M

R

M

R

M

R

 

M

R

M

R

M

R

 

 

3

 

 

Transpt.

 

 

605

240

350

45

16

135

15

727

60

 

 

 

 

 

 

4

 

 

G. Fischwaßer

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

5

Ga

1

die helffte des hieran stoßenden und grentzenden Peen=

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

6

 

 

stromes

10

165

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

7

Gb

3

Söelen worin Carußen oder Bibergens sein, weiß

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

8

 

 

schier und blank

1

90

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

9

Gc

1

tieff und bültig Soll, dito

 

180

 

 

 

 

 

 

 

 

 

12

135

 

 

 

 

10

 

 

H. Dorff-Straße semptl. Wege und hoffrühme

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

11

Ha

 

Straße und sämptl. wege

7

210

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

12

Hb

 

der Hoff in sein Circumference mit schönen und

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

13

 

 

dergl. Zimmern

 

270

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

14

Hc

8

bewohnten Häußern und kathen stedten, mit

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

15

 

 

ihren Kohlgartens

1

120

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

16

Hd

3

Bäuer= oder Kötergartens

1

75

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

17

Hf

4

annoch kendtlichen wüsten Bauerstedten

1

165

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

18

Hg

 

die windtmühle mit den Berg= oder wall

 

90

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

19

Hh

 

die Kirche und capell mit den kirch=hoff

 

90

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

13

120

 

 

20

 

 

Summa

 

 

605

240

350

45

16

135

15

727

60

12

135

13

120

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Sign.

Zeile

 

Transkription

 

 

 

 

 

 

RRev 479

1

 

 

Anno 1705 d. 7 julij är bÿen Bentzin reviderat och befunnet som
fölljer5

 

 

nÿ åker

 

URev 193

2

 

 

 

 

 

3

 

 

 

 

M

R

 

 

 

4

 

 

Nÿ åker sedan förra mätning upbrukat

 

 

 

 

 

 

 

5

D1

5

utaff ödesåkren Da upbrukat, består af mager sandiord som allenast

 

 

 

 

 

 

 

6

 

 

hwart 3die à 4 åhr en gångh med rågh besåß kan till arealet

83

150

 

 

 

 

 

7

D2

2

aff ödesåckren Db upbrukat, grunden består fuller och äfwen wäll som den

 

 

 

 

 

 

 

8

 

 

förra af sandiord, men dock eij så mager, fördenskull blif.r denna gemenlig

 

 

 

 

 

 

 

9

 

 

brukat uthi 3 släge till feltet Ca innehollandes

25

 

 

 

 

 

 

10

Dd

 

ödesackren Dd är heelt och hollen i cultur bracht och består af mÿllig sand=

 

 

 

 

 

 

 

11

 

 

jord liggiandes i 3 släge till feltet Ba 3:60 addants intra

3

60

 

 

 

 

 

12

D3

4

ännu tillsamma slag hörande aff ödesåckren Db uthplögt, grunden består

 

 

 

 

 

 

 

13

 

 

af sådan beskaffenheet som den föruth beskrefne nÿa åcker D2

19

120

 

 

 

 

 

14

F1

1

aff betesmarken Fa upbrukat består af höglänt sandland som

 

 

 

 

 

 

 

15

 

 

hwart 5te à 6 åhr en gång allenast besåß kan

19

 

 

 

 

 

 

16

F2

1

aff ödesåckren el.r betesmarken Fa uthplögt, af samma

 

 

 

 

 

 

 

17

 

 

jordemohn som den nÿa åckren D2

7

30

 

 

 

 

 

18

 

 

 

154

60

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Sign.

Zeile

 

 

Transkription

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

RRev 480

1

 

 

 

 

 

 

URev 194

2

 

 

M

R

M

R

 

 

 

3

 

 

Transport

157

60

 

 

 

 

 

 

 

4

F3

2

aff betesmarken Fb upbrukat är sandiord som fuller blifwer i 3 slag

 

 

 

 

 

 

 

 

 

5

 

 

till B nÿttiat, men är eij sÿnnerlig dragande för des magra grund skull

1

30

158

90

 

 

 

 

 

6

 

 

Kÿrkio åcker uthmätt

 

 

 

 

 

 

 

 

 

7

K1

1

uti feltet Ba innehåler

 

270

 

 

 

 

 

 

 

8

K2

1

uti Bd

 

120

 

 

 

 

 

 

 

9

K3

1

uti feltet Ca till arealet

1

150

 

 

 

 

 

 

 

10

K4

1

uti Cb

1

60

 

 

 

 

 

 

 

11

K5

1

nÿ upbrukat dito af Db

1

15

 

 

 

 

 

 

 

12

K6

 

än har kÿrkian i ödeslandet Db

2

210

 

 

 

 

 

 

 

13

K7

 

än har kÿrkian i ödeslandet Fb

2

60

 

 

9

285

 

 

 

14

 

 

Beskrifning öf.r den öfriga ödes åckren

 

 

 

 

 

 

 

 

 

15

Da

 

Alt det öfriga af ödesåckren Da nu med N.o 4 betäcknat, består aff

 

 

 

 

 

 

 

 

16

 

 

mager och sträng sandiord, hwilken då hon skulle upbrukas näplig

 

 

 

 

 

 

 

 

17

 

 

offtare, än hwart 6 à 7 åhr en gång besåß kunde, effter här så knapt är

 

 

 

 

 

 

 

 

 

18

 

 

om giödsel. Man kan här eij holla nog boskap aldenstund beetet

 

 

 

 

 

 

 

 

 

19

 

 

här till bÿen är mÿcket ringa.

 

 

 

 

 

 

 

 

20

 

 

 

 

 

 

 

158

90

9

285

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Sign.

Zeile

 

 

Transkription

 

 

 

 

 

 

 

 

 

RRev 481

1

 

 

 

Nÿ åker

kÿrkio
åker

 

URev 195

2

 

 

M

R

M

R

 

 

 

3

 

 

Transport

 

 

158

90

9

285

 

 

 

4

Db

 

dett öfriga aff ödesåckren Db är än slättare än den af Da, grunden består

 

 

 

 

 

 

 

5

 

 

af ¼ ahln diup medelmåttig sandiord, men nedan före är guhl odugl. jord som

 

 

 

 

 

 

 

6

 

 

bönderna gemenlig kalla foßerd och kan på inthet sätt förbättras.

 

 

 

 

 

 

 

7

Dc

Df

ödesåckren Dc och Df är sijdländt swartacktig och något kaltgrundig sandiord som

 

 

 

 

 

 

 

8

 

 

för nod skull wäll kunde cultueras och uti torra åhr draga tämmel. god sääd,

 

 

 

 

 

 

 

9

 

 

men som åboerna föregifwa, är det dehras besta beete, och fördenskull most blifwa liggiande.

 

 

 

 

 

 

 

10

Fa

 

Dett öfriga aff ödesåckren Fa som nu till betesmark brukas, består

 

 

 

 

 

 

 

11

 

 

af äfwen samma jordemohn som den föruth beskrefwen öfriga

 

 

 

 

 

 

 

12

 

 

ödes åcker aff Db.

 

 

 

 

 

 

 

13

Fb

 

betesmarcken Fb här fuller och i fördna tijder warit åcker, men

 

 

 

 

 

 

 

14

 

 

som den består af backugt och ojämbet sandland, ther till med till beete nöd=

 

 

 

 

 

 

 

 

 

15

 

 

wändigt ligia moste, tÿ lärer dett näplig blifwa upbrukat.

 

 

 

 

 

 

 

16

 

 

Summa

158

90

9

285

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Bestandssignaturen: anzeigen
Übersetzung: 2011, Dr. Michael Busch
Namen der Landmesser:
Hauptvermessung: Johan Petersen
Revision:
Anmerkungen:

1 Laut Urkarte vermessen von Johan Petersen.

2 In der Urschrift schwer lesbar, fehlt in der Reinschrift.

3 In der Urschrift Manuschript.

4 In der Urschrift schwer lesbar, fehlt in der Reinschrift.

5 In der Revisionsurschrift „Anno 1705 d. 7 julij hafr. iag undertäcknad bÿen Bentzin reviderat, och befunnet som följer.“