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R 380 1 Description über das Dorff Zarneglaw1, welches anfang
U 312 rechts 2 des Septemb: Monaths abgemeßen.
  3 Dieses Dorff ist allewege ein Lötzischer Stadtdorff gewesen, und etwan 1: Meil von selbiger
  4 Stadt, und 4: von Strahlsund, 3: von Griepz=wald2 und 1 ¾ Meil von Demmin im ampte
  5 Löitz und Kirchspiehl Gültzow3 belegen, und gräntzet Nordwerts mit Düvier und Brei=
  6 tewisch, Ostwerts mit Dresdow4, Südwerts mit Medrow5, oder eigentl. was jetzo hier zu
  7 gehöret mit Lötzer Holltz, dieses aber an Medrow und westwerts mit Wolthoff6,
  8 jetzo aber noch vielfeltigen Proceß theils wegen gehabte Forderung, theils aufgeführ=
  9 ten dem ansehen nach von demselben unbillich gemachten unkosten an Doctor Billipen
  10 abgetreten, ungeachtet die Stadt annoch hierin 300: fl: welche selbige jährl: verzinset wird,
  11 zu fodern, zu dem daß allhie belegenes Holtz auch für sich behalten, wie eigentl:
  12 und auf welche arth die allienirung sol=ches Guth von der Stadt geschehen, kan nicht
  13 kürtzlich allhie beschrieben, sondern beßer die acten so vielfeltig verwechselt nachgesehen
  14 werden.
  15 A:o 1696 ist dieses Guth von Doctor Bileppen7 nachgelaßene wittwe, an dem Verwal=
  16 ter Peter Steffens auf 8: Jahren alß von Petri 96 biß petri 1704 jährl. für

 

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R 381 1  
  2  
  3 300 fl: vorpommersch ver=pensionirt, und stehet dabeÿ allen auf das guth fallende
  4 onera dagegen, wird in ermeldten Summa dem pensionario decourtiret wegen Con=
  5 tribution in allen 10 rthl wegen des Bauren sein Dienst, so dem Pensionarius
  6 zwar verschrieben, darnach aber geendert und hier von abgezogen 25 rthl: gibt
  7 also der pensionarius nur jährl: hievon pension 230 fl:
  8   Das Dorff wirdt jetzo bewohnet  
  9   von folgenden.  
  10 1: Peter Steffen, Verwalter oder pensionarius
  11 2: Christian Poll, unterthänig
  12 3. Johan Saß8, alß Einlieger
  13 4: Michel Poll9, liegt in ein Häcker Kath
  14 5: Christoffer Balck10 ein Pferde kauffer.
  15 6. Hirten Kath, Stoffer Zarnekow11.
  16 7: Der alte Pohl12, der allhie über 50: jahr gewohnet, ein man von 80: jahren, hatt das
  17   meiste hie außgeradet, seine Kinder ha=ben sich biß auf den jetzigen allhie geseßenen
  18   bauer loß gekauft, beÿ welchen er im hauße liegt.

 

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R 382 1 Ferner Annotations über das Dorff Zarneklow13.
U 313 2  
U 313 links 3 Der Acker lieget in 4: schlägen, davon A: das beste auf leimgemengten zieml: grundt unten
  4 am Loop=graben14 aber sehr niedrig undt kalt, Es kan sonst hierin ein last und etz=
  5 liche scheffel ein geseÿt werden, B. hierin guth weitzenland und leimgemengt
  6 unten aber so weit alß die graben gehen sehr niedrig, und wirdt irgendt hierin 6:
  7 drömt geseÿt. C: ist zwar von mit=telmeßiger Höhe, dabeÿ auf sandt etwas
  8 leimgemengten grund, ist aber sonst dennoch dieser Schlag, insonderheit Bock=horst15 ge=
  9 nandt nur mager. Es kan zusamen hierin von hoeff auch ein last und etzliche scheffl.
  10 eingeseÿt werden. D: ist oben am wege gut und eben leimgemengt mittelmeßig
  11 acker, am holtze aber niedrig und schlecht, kan nur von hoeffe 3: drömt eingeseÿt
  12 werd.
  13 Der Bauer N:o 2 seÿt in A - 17 scheffel
  14   In B - 18: d:
  15   in C - 18: -
  16   In D - 14: -
  17 profitirt daß es kaum das 4:dte korn bringt, es mögen wohl die Jahre darnach
  18 seÿn, dreÿ saath kan es sonst woll den mist fühlen, jedoch auf dem hohen, im

 

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R 383 1  
  2  
  3 niedrigen nur 2: jahr.
  4 Von den Wischen
  5 Zum Hoffe kan beÿ guten Jahren etwan 20: Fuder geworben werden, alß auß der
  6 Klein Köter wisch etwan 4: Fuder, auß der Heü = wisch etwan 10: Fuder, Daß übrige
  7 beÿ dem acker und in den Remeln
  8 Von der Weÿde.
  9 Allhie im Dorffe ist zieml. weide, kan irgendt 60: häupter rind, und 12 biß
  10 16: pferde im Dorffe geweidet werd, außgefuttert irgendt zum Hoeffe 40: Heupter und
  11 8: Pferde - Der Bauer etwan 10: st: und 4: Pferde, Schaffe werden hie nicht gehalten.
  12 Von Holtz.16
  13 ist hie17 weich holtz alß Espern, nur18 Baute, hart holtz, nur an einen orth Gotts Holt ge=
  14 nandt, so der Capellen gehöret, sonst zu verkaufen nichts den notturftig brenn=
  15 holtz.
U 313 rechts 16 Von Inst= und Dienstleuten.
  17 N:o 3: ein einlieger, hat an jedem schlag vom pensionarius 6: Scheffel, und gibt

 

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R 384 1  
  2  
  3 dafür jährl. 12: rthl.
  4 N:o 5 hat 4 Scheffel acker in jeden schlag, und giebt dafür dem pensionarius
  5 weil er auch seine Pferde auf der weÿde hat, und waß er sonst kauft und
  6 verkauft, jährl. 14: rd.
  7 Vom Hoffdienst.19
  8 Hoff=dienst, seind allhie nicht beÿ dem Hoeffe, und nur ein besetzter Bauer N:o 2: wel=
  9 cher Dienstgeld an seine Herrschaft 25 rthl: ohne Contribution abgiebet, und ist un=
  10 ter des pensionarij sein Contract nicht be=griffen.
  11 Vom Baumgarten
  12 Der Baur hat ein klein Obstgarten, und kan des Jahres etwan 1: tonne oder 3: 4:
  13 verkauft werd.
  14 Von den Huffen
  15 Ritter=acker ist allhie nichts sondern stehet ziemlich hoch in Contribution,
  16 alß vor 3: Steürbahre Hueffen, davon der pensionarius 2: der baur vor den 3:ten
  17 bezahlet, sagen es geschicht Ihn zu nahe von den Löitzer, und müßen sie von den

 

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R 385 1  
  2  
  3 Löitzer auch waß übertragen, angesehen dieses nur haken huf.n seÿn soll, und für
  4 landthuf:n angesehen werden, [...]20 [...]21 Dieses jahr ko=mmen die Reüter steüren noch höher, wegen
  5 die angeworbene 200 Man, und müßen Monatl. vom Hufe zu den reutern 46 lß: thuet
  6 des Jahres von den 3: Huf: 34 ½ rthl: Accis bißhero von Hoeffe quartal: 36: lß:
  7 jetzo muß er geben 1: rthl. 15: lß.
  8 Der Bauer hat vorhin 36 lß: geben, weil pensionarius22 allhie gewesen, jetzo gibt er
  9 quartal. 1 rd:
  10 NB: Den Reüters müßen sie aparte jährl: vor 10: Monath: 10 biß 12 rthl: Servis
  11 geben.
  12 [...]23 Der priester fordert jährl. 21: scheffl. Haber, 12: scheffl. Rogken, 4 ½ scheffl: Gersten, 4
  13 Schock Eÿer, und 12 Metwürste.
  14 Von der Jagt.
  15 Ist nur unterjagt weil kein hohes holtz und Feld24 hierbeÿ, ob sie es sonst woll prätendiren
  16 den wie for gemeldt daß große Holtz ge=höret annoch die Stadt Löitz.
     
U 314
U 315
  [...]25

 

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R 386 1     Areal Außrechnung über das Dorff26 Zarneglow
[...]27
U 316 2     welches im Löitzer28 District und Gültzower Kirchspiel belegen, und A:o
  3 [...]29 [...]30 1697 in Monath Septemb: geometrice ab=gemeßen worden.    
  4     Der acker allhie lieget in 4: Schlägen.        
  5     A: wird durchgehentz für den bästen Schlag gehalten.        
  6 A:a: 1: Lütke Horst schlag, auf mittelmäßiger höhe und guth        
  7     leimgemengten grund 33 60    
  8 Ab: 5 niedriger belegen, auch etwas sandiger und kalten grund 18 30    
  9 Ac: 1: sandt gemengt von mittelmeßiger Höhe 1 90 52 180
  10     B: Brak=Schlag, Grote Horst schlag ge=nandt        
  11 B:a: 1: guth schwartz leimgemengten grundt, kan weitzen und allerleÿ31        
  12     korn tragen 21 285    
  13 Bb. 1: guth schwartz leimgemengten grund32 10 150    
  14 B:c: - allerleÿ zwischen den Holtzremeln liegen=den niedrige stücken 15 75    
  15 B:d 1: ein wort beÿ den häußern guth landt 1 240 49 150
  16       transp:t     102 30

 

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R 387 1        
  2          
  3       transp:t 102 30    
  4     C: Haberschlag, so in zweÿ theile ge=        
  5     theilet.        
  6 Ca: 1: Hew=wischen Schlag genandt, gut eben leim=gemengten grund 24 60    
  7 Cb: 1: ist zwar auch fein eben, jedoch ein wenig ge=linder vermengt        
  8     und schlechter 13 75    
  9 Cc: 2: Bock Horst, sandgemengter mittelmeßiger acker auf ebener        
  10     Höhe belegen 20 120 57 255
  11     D: Stenfelt33, ist auch von diesen Ver=walter        
  12     zu ein schlag gemacht, da es kaum so viel        
  13     alß die Helfte gegen den andern Schlägen in        
  14     sein area hält, Dieses jahr gerst = Schlag.        
  15 D:a: 1: sandtgemengter auf mittelmeßiger Höhe belegener acker 13 165    
  16 D:b: 1: niedrig, bestehet theils in Remelen zwischen das Holtz belegen        
  17     sonst etwas leimgemengten grund 12 240 26 105
  18     E: Wüster acker        
  19 E:a: 4: alß 1: stück an kleinen und großen Horst belegen, itzo gantz dicht mit        
  20       transp:t     186 90

 

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R 388 1          
  2              
  3       transp:t     186 90    
  4     allerhandt groß weich holtz alß Espern so zur Bau34 dienl:            
  5     seind, auch einigen jungen Eichen, sonst dicht mit Haßelln- Dorn            
  6     und andern unter=büschen, ist vormahls alles acker ge=            
  7     wesen, nebst dreÿ kleine dorn=remels im dorffe, so nebst vo=            
  8     riges alles kan außgeradet und mit nut=zen Cultiviret            
  9     werden. 45 -        
  10 Eb: 3: fast dergl: mit büschen bewachsen wüsten ac=ker, außer daß            
  11     allhie sonderl. kein hoch holtz stehet 2 225     47 225
U 317 12     F: Wischen            
  13 F:a: 1: Hew=wisch genandt etwas weich=gründig, sonst auch mit            
  14     weiden=büschen bewachsen, von mittelmeß[i]gen wachsthumb 19 120        
  15 F:b: 1: Köter wisch genandt, imgl: jedoch mehr mit wieden=büschen            
  16     bewachsen 6 60        
  17 F:c: 2: gut hart und eben grund 5 120        
  18       transp:t 31 000 186 90 47 225

 

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R 389 1     [...]35 [...]36 [...]37 [...]38 [...]39
  2 [...]40 [...]41                
  3       transp:t 31 - 186 90 47 225      
  4 F:d: 5 in A: und C: schlag belegenen Flecken im=gleichen auf gu=                  
  5     ten harten grund 3 285              
  6 F:e: 1: an obgemeldten Köter wisch aber mehrentheils gantz und gar                  
  7     mit ellern und weiden büschen bewachsen und wenig zu nutz,                  
  8     jedoch könte allhie mit geringe arbeit ein großen Vortheil                  
  9     durch Vermehrung der wischen geschaffet werden 24 15              
  10 F:f: 3: Kuppeln beÿ den Häußern im Dorffe 1 255              
  11 F:g: 1: Capellen wisch42, obgl: der mit G:l: bezeichneten orth dem ansehen                  
  12     nach vormahls hierzu belegen, so kan den=noch itzund nicht                  
  13     mehr genützt und gemehet werden, den 2 -         62 255 38
  14     Und angeführten Fuder heu, ist so wohl des baüern alß Hoffs                  
  15     antheil verstanden, es kan allhie woll mehr geworben werden,                  
  16     allein, F:e: ist in kein consideration, weil nur fleck=weiße                  
  17     von den Einlieger ein Fühderchen hierauß zwischen den büschen                  
  18     gesamblet, gekommen                  
  19       transp:t     186 90 47 225 62 255 38

 

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R 390 1              
  2                    
  3       transp:t     186 90 47 225 62 255 38
  4     G: Weide, worunter Holtz brücher und Morast verstanden                  
  5 G:a: 1: auf harten acker=grund, gantz dicht mit weich=holtz bewachsen                  
  6     mit haßeln unterbüschen, von diesen orth kan auch, guten und                  
  7     zwar der größeste theil zu acker gemacht werden, wie                  
  8     den an die außgeradeten stücken, zu sehen, auch guten an=                  
  9     fang von dem Bauer gemacht 76 180              
  10 G:b: 3: Haßeln und andere weichbüschen auf harten grundt, hievon                  
  11     nur wenig zu acker geschickt 13 45              
  12 G:c: 2: Gottes=holtz43 genandt, ist allhie zu44 der verwüsteten Capell geleget,                  
  13     es wird aber, dem berichte nach, von dem Gültzower Priester                  
  14     ohne entgeldt oder berechnung genützet, Es ist sonst ein zieml:                  
  15     gut Eich=holtz oder horst, worin einige recht schöne Eichen                  
  16     stehen jedoch sehr verhauen 7 75              
  17 G:d: 4: Eller=brücher auf morastigen und naßen grund, wor=                  
  18     unter45 guth holtz stehet 38 15              
  19       transp:t 135 15 186 90 47 225 62 255 38

 

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R 391 1                  
  2                            
  3       transp:t 135 15 186 90 47 225 62 255 38        
  4 G:e: 1: ein dergl: gantz naßer Bruch, worauf aber nur mehren=                          
  5     theils weiden büschen und schnittgraß stehet 18 225                      
  6 G:f: 1: gute ebene grüne mehrentheils harte weide 19 150                      
  7 G:g: 1: im dorff belegenen weide kuppell 1 255                      
  8 G:h: 1: Sumpfigt und qwebbigter orth so beÿ naßen jahren                          
  9     gar nicht beÿ trockenen jahren wenig kan ge=nützt                          
  10     werden, wird sonst vom Kuhirt oder sonst ein=liegers                          
  11     dennoch einige Fudergen Hew gesamblet und ge=worben 76 30                      
U 318       [...]46                          
  12 G:i: 1: eine große fast gl: voriger, jedoch schlimmer Gill=wisch                          
  13     genandt, ein recht stück nulandt qwebbig und grund=                          
  14     los, mit kleinen Bircken=büschen theils be=wachsen,                          
  15     Es gehet hier auf wohl zu weilen das Vieh, es schadet                          
  16     aber mehr alß profitiret, weil das graß wenig                          
  17     taugt, kan sonderl: in kein anschlag kommen 60 210                      
  18 G:k: 1: dito, kompt sein lebtage kein haupt Vieh, und kan                          
  19       transp:t 311 285 186 90 47 225 62 255 38        

 

Sign. Zeile Transkription
R 392 1                  
  2                            
  3       transp:t 311 275 186 90 47 225 62 255 38        
  4     auch nicht kommen, gar zu nichts nütze 6 30                      
  5 G:l: 1: dito Capellenwisch genandt, auch mit Moß und Bircken                          
  6     büschen bewachsen, itzo47 eben so viel nützl. 15 60                      
  7 G:m: 1: ein tieffe Rie so den morast und das faste land scheidet 4 240                      
  8 G:n: 1: auch qwebbigt und tieff, jedoch ist noch grün grundt, und                          
  9     kan etwas zur weÿde dienen 7 210                      
  10 G:o: 4: Möhren mit bülten und moß gar zu nichts nütze 4 210                      
  11 G:p: 2: Sölle, worin sich Carusen aufgehalten, die eine 4 kantig                          
  12     Soll genandt - 210               351 45    
  13     H: Straße, Hoffrühme Drift und wege.                          
  14 H:a: 1: Straße und gemeinheit zusamen 5 15                      
  15 H:b: 1: Hoff in sein Circumference mit ein Kohlgarten 1 30                      
  16 H:c: 5 Baur wohn=städten, die theils mit Köter und einliegers                          
  17     bewohnet werden, jedoch nur ein klein Häußgen 2 125                      
  18       transp:t 8 270 186 90 47 225 62 255 38 351 45    

 

Sign. Zeile Transkription
R 393 1     [...]48 [...]49 [...]50 [...]51 [...]52 [...]53 [...]54
  2 [...]55 [...]56                        
  3       transp:t 8 270 186 90 47 225 62 255 38 351 45    
  4 H:d: 3: wüste Baur=städten 1 70                      
  5 H:e: 1: die verwüstete Capelle - 90                   10 30
  6     Ausrechnungh und Beschreibungh daß allhie                          
  7     belegenen Löitzer Holtz.                          
  8 I:a: - das allhie belegene Holtz, ostwerts an Droesdower holtz57,                          
  9     und wästwerts an den so benambten Lütken Kö=ter                          
  10     wisch, Südwerts mit Medrow und nordwerts mit dieses                          
  11     Dorff, von welches es mit ein steinmaur von ein ende                          
  12     zum andern unterschieden wirdt, in kleine und grote                          
  13     Horst abgetheilet, und bestehet, in großen ellern und                          
  14     bircken, auch einigen Eichen mit Haßeln unterbü=schen 122 60                      
  15 I:b: - auf 2: Seiten ermeldten Holtzes gantz umbschloßen, beste=                          
  16     het auf tieff waßerig und morastig grund, worauf ellern                          
  17     von langen realen wachsthumb, kan nicht den beÿ harten                          
  18     Frost allhie passiret werden, und daß ist ursach daß diese                          
  19     Medrowsche Heÿde immer streitig gehalten, weil er nicht                          
  20     hat können begangen werden 68 30                      
  21       Summa 190 90 186 90 47 225 62 255 38 351 45 10 30

 

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RRev 350 1     Anno 1705 d. 27 Julÿ ist daß Dorff Zarneklow Neuer
åcker
URev 44 2 [...]58   Reviderat och befunden wie folget.59 M R
  3     Neuer acker seÿd der vorigen Ver=meßung.        
  4 E1 32 von60 dem wüsten Ea außgepflüget bestehet der grundt        
  5     auß guther schwartzer Erden, ist tüch=tig zu Winter undt        
  6     Sommer= Saat, itzo mit Weitzen besäet 6 255    
  7 E2. 2. Stücken von dem wüsten Eb: außgepflüget, bestehet auß        
  8     guther schwartzer Mürber Erden - 195    
  9 F3 5. von61 den Wiesen Fc: außgepflüget, be=stehet der grund        
  10     auß guther schwartzer mürber Erden ist eben belegen und        
  11     bleibet unter beständiger Cultur 1 10    
  12 G2 12 von62 dem wüsten Gb außgepflüget bestehet der grund auß        
  13     guther schwartzer Erden, ist eben belegen träget guthe Winter        
  14     und Sommer Saat 2 270    
  15 G1 2. von63 dem wüsten Ga außgepflüget bestehet auß Sand        
  16     vermengter Erden - 130    
  17       transport 11 260    

 

Sign. Zeile Transkription
RRev 351 1       Neuer
acker64
URev 45 2       M R
  3       transport 11 260    
  4 H1 1 Stück von dem wüsten Ha auß=gepflüget, bestehet        
  5     der grund auß guther schwartzer Erden ist tüchtig zur        
  6     Winter undt Sommer Saat - 100 12 60
  7     Beschreibung des übrigen wüsten ackers        
  8 Ea
Eb
Ga
Gb
           
  9   bestehet der grund zwar auß guther schwartzer Erden        
  10   allein es ist theils mit großen Eichen, Birken undt        
  11   Ellern Holtze bewachsen, und schwer zur Cultur zu        
  12     bringen        
  13       Summa     12 60

 

Bestandssignaturen: anzeigen
Übersetzung: 2011, Anke Maiwald M.A.
Namen der Landmesser:
Hauptvermessung: Johan Petersen
Revision: Samuel Griese
Anmerkungen:

1 Zarneglow (Schreibweise in der Urschrift).

2 Greiffswalldt (Schreibweise in der Urschrift).

3 Gülltzow (Schreibweise in der Urschrift).

4 Droesdow (Schreibweise in der Urschrift).

5 Medraw (Schreibweise in der Urschrift).

6 Wohldt Hoff (Schreibweise in der Urschrift).

7 Billeppen (Schreibweise in der Urschrift).

8 Sass (Schreibweise in der Urschrift).

9 Michell Pooll (Schreibweise in der Urschrift).

10 Bahlck (Schreibweise in der Urschrift).

11 Zarneckow (Schreibweise in der Urschrift).

12 Poll (Schreibweise in der Urschrift).

13 Zarnecklow (Schreibweise in der Urschrift).

14 Loep Graffen (Schreibweise in der Urschrift).

15 Bock Horst (Schreibweise in der Urschrift).

16 Von (zusätzlicher Text in der Reinschrift).

17 Anstelle von hie steht in der Urschrift: allhie.

18 Anstelle von nur steht in der Urschrift: zur.

19 It: vom Hoeff Dienst (zusätzlicher Text in der Urschrift).

20 Contribution (zusätzlicher Text (Kapitelüberschrift) in der Urschrift).

21 Die Steuren kommen hoch wie auß beiliegender v. angehengter qtung vom vorigen Jahr zu sehen. (zusätzlicher Text in der Urschrift).

22 kein Pensionus (zusätzlicher Text in der Urschrift).

23 Priester v. Küster geben (zusätzlicher Text (Kapitelüberschrift) in der Urschrift).

24 Anstelle von Feld steht in der Urschrift: wahlt.

25 In der Urschrift eingefügte Quittung von 1696/97 über die bezahlte Reitersteuer des Pächters Peter Steffen.

26 Anstelle von über das Dorff steht in der Urschrift: Des Dorffs.

27 Cultovirter acker: Morgen|Rueten (zusätzlicher Text in der Urschrift).

28 Löitzischen (Schreibweise in der Urschrift).

29 Sign: (zusätzlicher Text in der Urschrift).

30 N:o Car (zusätzlicher Text in der Urschrift).

31 allerleÿ ahrt (zusätzlicher Text in der Urschrift).

32 Anstelle von guth schwartz leimgemengten grund steht in der Urschrift: niedrig und kaldt gründig.

33 Steenfeldt (Schreibweise in der Urschrift).

34 Anstelle von Bau steht in der Urschrift: Baute.

35 Ferner Aus Rechnungh über Zarneglow (zusätzlicher Text in der Urschrift).

36 Cultovirter acker: Morgen|Rueten (zusätzlicher Text in der Urschrift).

37 wüsten acker: Morgen|Rueten (zusätzlicher Text in der Urschrift).

38 wischen v. wieswachs: Morgen|Rueten (zusätzlicher Text in der Urschrift).

39 Fuhd. Hew (zusätzlicher Text in der Urschrift).

40 Sig: (zusätzlicher Text in der Urschrift).

41 N:o Car: (zusätzlicher Text in der Urschrift).

42 Cappelen - wisch (Schreibweise in der Urschrift).

43 Gotts Holtz (Schreibweise in der Urschrift).

44 zu steht als Einfügung über der Zeile.

45 Anstelle von wor=unter steht in der Urschrift: worauff.

46 Ferner Weide (zusätzlicher Text in der Urschrift).

47 itzo (zusätzlicher Text in der Reinschrift).

48 Aus= Rechnungh über das Dorff Zarneglow (zusätzlicher Text in der Urschrift).

49 Cultovirter acker: Morgen|Rueten (zusätzlicher Text in der Urschrift).

50 wüsten acker: Morgen|Rueten (zusätzlicher Text in der Urschrift).

51 wischen: Morgen|Rueten (zusätzlicher Text in der Urschrift).

52 Fuhd. Hew (zusätzlicher Text in der Urschrift).

53 Holltz und weide: Morgen|Rueten (zusätzlicher Text in der Urschrift).

54 Stras Hoffruhme und Driften: Morgen|Rueten (zusätzlicher Text in der Urschrift).

55 Sign: (zusätzlicher Text in der Urschrift).

56 N:o Car: (zusätzlicher Text in der Urschrift).

57 Droßdower Holltz (Schreibweise in der Urschrift).

58 Car. (zusätzlicher Text in der Urschrift).

59 Die Überschrift in der Urschrift lautet: Anno 1705 d. 27ten Julÿ Ist zu Zarncklow im Gültzower Kirchspiel die Revision von Mir vorgenommen undt befunden worden, Wie folget.

60 Stück von (zusätzlicher Text in der Urschrift).

61 Stücken von (zusätzlicher Text in der Urschrift).

62 Stück von (zusätzlicher Text in der Urschrift).

63 Stück, von (zusätzlicher Text in der Urschrift).

64 Neuer acker M|R (zusätzlicher Text in der Reinschrift).