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U 141

1

Annotation und Description über die Stadt Löitz vormahls Lositz genandt welche

 

 

2

den 7d August Anno 1697 abgemeßen worden

 

 

3

Wie dieße Stadt unter andern auch ein alt Pom=

Einwohnern an sich erhandelt, und starcke ackerbaw treibet

 

 

4

mmersche Stadt sey solches zeiget derohalb annoch

sondern brawet und brennet, und wen sich jemandt von

 

 

5

habend Acten= und Berichtschafft mit mehren an.

den Bürgern dieses bedienen will, Ihnen eigenes gefallens

 

 

6

Wie den auch auß beliegende dem Original gleichlautendt

mit der Accise (anges. Er  selbst Collector ist) dermaßen

 

 

7

Lit.A. zu sehen, daß sie mit sonderbahr Freyheit begabet

anzusehen weiß daß sie es halb gezwungen müßte anstellen laßen

 

 

8

selbige ihre Privilegien und Gerechtigkeiten haben sie auch

darbey auch sein Barbier Kunst braucht, wovon auch

 

 

9

von denen auff ein ander gefolgten Regierenden Herrn, mit

ein ander leben könne, und giebt od. steüert den

 

 

10

Confirmation und Ernewern woll versehen laßen.

noch nicht mehr den jährl. jedoch D 14 Rthl. Darnechst

 

 

11

Ferner ermelter Stadt umbstend von Ackern, Wiesen

ist bekandt, daß der Stadt acker mehrenteils - den

 

 

12

weid und Holtzung, ihre Fruchtbahrkeit und abnützung

Rath Viertel und 8 Menner welche die Contribution auff

 

 

13

item fischereyen Kruegen und bierbrawen, alß wozu sonst

vorgedachte ahrt selbst repartirn, eigenthümbl. gehört,

 

 

14

die Städten haubtsächliche Nahrung haben, solches kann

den gar wenig von den anderen die ein Stück eigenen Acker haben,

 

 

15

deroselben eigenen Profession nach beiliegender Lit. B.

sondern werden Nach und Nach armuthhalber an Obigen abge=

 

 

16

weitläufftiger ersehen werden. Deßgleich vom modo con=

treten und verkaufft, wie denn 3tes auch auff eig.

 

 

17

tribuendo dieser Punct betreffendt hat es vorhin eini=

Specification Lit: B. hinten angefügt zu sehen, daß

 

 

18

ge Streitigkeiten wegen gegeben, die von ein Königl. Com=

in der gantzen Stadt kein Brawer, Wirth oder

 

 

19

mission dergestaldt behoben sein, daß gewisse Classen und dar=

Ackersmann sich findet der nicht bey der Statt ein

 

 

20

in ein jeder nach Vermöegen gesetzt und geschätzt formi=

Ambte hat. Mit den übrig handtwerkern ist

 

 

21

ret worden. Es könnte auch auch auff solche ahrt die nechste bil=

es mehrenteils Anni auß, und laßen sich für Tagelöhner

 

 

22

ligkeit observirt werden, wie den auch E.E. Rath dieser

guten theils gebrauchen, und stehet zu besorgen daß wo

 

 

23

Stadt (nicht aber die Gemeinen) hiemit woll zufrieden. Wan die

kein ander Mittel ergriffen, die letzteren ihre Häuser auch heuten

 

 

24

Gemeine und Bürgerschaft die itzo wenigsten so wol by der

nach außern müßten. Mit Heürung der Kirchen haben

 

 

25

Repartition als der Rath zu sagen hetten, so aber auch nicht woll

sich einige bishero auffgehalten als aber der Vorschuß

 

 

26

sein kan. Es würde nun ein ordnung daraus entstehen, das

Ihnen hiernechst fehlet, hat solches auch meistens obgedachter

 

 

27

aber denen Bürgern und Einwohnern hierunter sollte zu

Rath=Viertels und 8 Männer unter sich, mit den Wiesen

 

 

28

nahe geschehen kann eben nicht sagen, Man müßt den Ihren

hat es fast gleiche Beschaffenheit, doch behalten die Einwohner

 

 

29

monatl. Steuer=Register sehen. Auß einigen umbstenden

solches mehrenteils bei sich, anerwaegen solche an den schlechten

 

 

30

aber ist einiger Maßen zu schließen. Zum Exempl.

öhrtern und theils ihn mehr kostet ein zu erndten, als er einbringen

 

 

31

der Stadt Richter hat sich daselbst als ein Barbierer der

kan, belegen. Sonst würde Er auch woll mit St Jacobs Leitern auf=

 

 

32

Rath zu bedienen angegeben, und mit Ihnen sein damahl.n

geflog sein, sonst seind auch gutt wiesen da by Wiepkenbrinck

 

 

33

schlecht einkommen halber die Contribution auff ein gewi=

belegen. Ist zwar niedrig und naß kan aber (wan nicht gahr

 

 

34

sses nembl. jährl. 14 Rthl behandelt, hat nach gehends nicht

die naße jahren) 2 mahl. gemehet werdem, wird E.E. Rath zu=

 

 

35

allein ein zieml. theil der Stadt eigenthümbl. Acker von bedrengten

geeignet, die übrigen Wiesen werden auch nach guth befinden

 

 

 

 

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U 142

1

Ferner Annotation über das Städtchen

 

 

2

Löitz

 

 

3

oft umbgetheilet so daß einer nicht weiß, wie mir be=

legenen tragbahrer Acker ist. Wisch Schlag und Maßfeldt

 

 

4

richtet, wie lange es sein ist, worauß den follget daß

källter und naßer, wie die außrechnung mit mehren

 

 

5

keiner suchet solche auß zu raeden weill er besorget er

besagen. Sandtfeldt hat den Nahmen in der that

 

 

6

müchte nur sein arbeit jemand anders zu nützen annoch

so ist auch Steenfeldt etwas sandig und dabei kalt.

 

 

7

daher die meisten wießen sehr mit weiden büschen bewachsen

Wüsten Acker

 

 

8

und wenig tragen künnen, mehr kann in die außrechnung erseh. werden.

Kann allhie etwas, nicht sehr viell aufgebrochen werden.

 

 

9

Mit Verheürung und nützung des Kirchen Ackers

Es bleibt aber, der noch dazu dienl. woll belieg, Ur=

 

 

10

hat es folgende bewandtnis.

sath, denen er zu kömpt habens nicht in vermög.

 

 

11

das erstl. der solch acker haben will, für jeden Morg.

zu cultivirn, jemand anders aber der sich allhier

 

 

12

ein gewisses als à 3 ßl Gunstgeldt; wie es genanndt

sonst baldt findet, in des Bürgers sein größeste noth

 

 

13

wird erlegen muss, wofür er den solch acker belangt,

guten Acker für ein liederliches zu handeln, giebt

 

 

14

als die Hewr richtig hievon abgetragen wirdt, beständig

hievor nichts, darumb bleibt er woll belieg.

 

 

15

zeit lebens behalten kann, wan er aber verstirbt, muß

Wischen und Wiesewachs

 

 

16

der acker auffs new vergünstet werden, wie viel

Sein allhier in Überfluß aber werden also nicht

 

 

17

acker, so woll zu der Kirch als Stadt belegen, kann aus

zu eines jedweden Nützen wie sonst woll gehet

 

 

18

beiliegender Copie Extract der hiesig Kirchen Ma=

möchte, als vorerwehnt gebraucht. Man kan

 

 

19

triculn, item ander, hinzu gehörig kirchl. Intraden und

auch sonderl. kein gewisses an fuhder Hew allhier

 

 

20

was weiter hiebey zu observiren sein müchte, deutlich

setzen, sintemahl wieß in den schläg belegen, nur

 

 

21

wahrgenommen werden. Lit C.

wan selbige beseyt gehegt und gemeihet wird.

 

 

22

Deßgleich hat von Kirch itraden item Sallarierung

was ins gesambt sonst allhie künne geworben werden,

 

 

23

der Kirch bedienten, die Capitalien bey der Kirch, auß

soll dennoch beynahe nach eines jedweden wieße boni

 

 

24

beiliegender Extract nebst was allhier  zu

tet überschlagen, und gesetzt, verfahrung getroffen,

 

 

25

observiren gebürt weitläufftiger und außfürlicher

woüber die hierüber gemachte aussrechnung zu

 

 

26

auch zu erseh. sub Lit. D.

besehen. Worauß denn weiter erhellet wem selbiges

 

 

27

Wegen der Acker ins gemein

zu kompt und wem selbiges zu stendig, so hat auch

 

 

28

Der acker liegt allhie in 4 schläg, namentlich Maßfeldt,

allhie die Kirche eigene wieß.

 

 

29

Mittelfeldt und Hohe Feldt und Wisch Schlag

NB. Es wehre nötig, daß ein jeder erweise und dorthin

 

 

30

denn die mittelsten alß Mittell und Hohe feldt

mücht quo ruto sein im Gebrauch habend acker

 

 

31

gut leimgemengt auff mittelmäßiger Höhe be=

und wiesen allhie beseßen.

 

 

32

 

Weide

 

 

33

 

Ist hiebey auch zimlich guth wie ingl. in die

 

 

34

 

aßrechnung zu ersehen sein werk, die Schaffdrifft

 

 

35

 

aber hat daß Ambt od. der Bawhoff allhie übersfeldt.

 

 

 

 

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U 143

1

Ferner Annotation über Löitz

Describtion und Annotation über den Loitzer Bawhoff und deßen pertinentien welche umb vorbemelte Zeit zugl. mit der Stadt abgemeßen werden Aug. 97

 

 

2

 

 

3

Holltzungen allhie

Der Bawhoff ist von dem hiesigen Bürgermeister und

 

 

4

ist nach Rustow die Esch Hörn genandt ein zieml.

zugleich Ambts=Inspector Eberhard Bertram in Pension

 

 

5

Holtz von Eichen , Buchen und anderer ahrt Holltz

genommen, und wiederumb an den itzigen Pensionarius Michel

 

 

6

mit Haselln und anderen unterbüschen, so auch

Kroll auff Ostern ao 1695 hiewieder jährl. für 101 Rthl Pen=

 

 

7

bey dergl. jahren ziemlich Mast tragen soll, so ist allhier

sion überlassen worden.

 

 

8

noch ein fast dergl. Holltz Wiepkenbrinck genanndt.

Der Acker liegt mit undt unter der Kirchen und Stadt

 

 

9

Außwerdts ist hiezu beleg ein schön Holltz zu Drosedow

Acker, daher auch von ermelten Beschaffenheit und qualität,

 

 

10

von theils recht gute Eichen zu Schiff- und ander

aus saadt ist hiebey nach voriger Proportion nembl.

 

 

11

Baw dienliche Hölltzer inngleichen zu Zarnekla,

wie viel allhie in ein Morg. gehöret der Profession

 

 

12

ein dergl. und ziml. großes Holltz wie die Acten

nach bei dem Bawhoff als

 

 

 

 

13

mit mehr ausweisen werden.

im andern v. dritten Schlag

 

 

 

 

 

 

14

Ausgaben und Contributionen

12 Drömt gerste

 

Brachschlag od. Mittelfeldt

 1 Last 2 dr

 

 

 

15

vid Beilage Lit. E

4 dr. Haber

 

Hochfeldt dit

1 Last 2 dr

 

 

 

16

Mehr und was sonst der Stadt wegen zu observiren

2 dr. Erbsen

 

Maßfeldt

1 Last 2 dr

 

 

 

17

sein möchte, kann auß derselben eignen Profesion

 4tes Brache

 

Dieckfeldt Rogken

1 Last 1 dr.

 

 

 

18

so hierbey gehet der Länge nach ersichtl., Lit B.

Wüster Acker kann hierzu auch etwas nicht gahr viel außgebrochen

 

 

19

Was sonst die Aussaad bey der Stadt anlangt,

und zu Nützen gebracht werden.

 

 

20

kann nur bey den besagten Acker, und nach kein Profession

Wischen und Wiesewachs

 

 

21

abgenommen werden, und zwar nach solcher Proportion

Auß der Penser Wisch bekompt er nichts sonderes

 

 

22

Es seindt allhie 4 schläge davon liegt 1 allzeit brach,

Es hat solchen der E. Ambts Inspector für sich behalten auß dem

 

 

23

Nun wird nach eigenem Geständnis in jegl. Morgen

anderen daneben beyliegenden etwan

12 Fuhder

 

 

24

von mittelmäßiger Höhe 3 Scheffel da aber niedriger Grund

im Maßfeldt

8 Fuhder

 

 

25

ist 3 ½ Scheffel geseyt, wornach leicht überschlag zu

im Dieck zwischen daß Korn

5 Fuhder

 

 

26

machen.

 

 

 

25 Fuder =

 

 

27

 

Daß übrige auß der großen des Ambts wiese nembl. was es

 

 

28

 

über mentionierte 12 Fuhder kompt, wird den leuten auff

 

 

29

 

der Freiheit wohnendt gewisse Stücke zur recognition ange-

 

 

30

 

wiesen.

 

 

31

 

Die sogenanndte Herrn Wisch gehört der Stadt als Eigenthüml.

 

 

32

 

itzo ist selbige in 3 theilen als Poggendorf 1/3 Schmittow 1/3

 

 

33

 

und Trantow auch 1/3 vertheilt ein jeder giebt hiefür jährl.

 

 

34

 

Hewr wie oft erwehnt 5 Fl.

 

 

35

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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Transkription

 

 

 

 

 

U 144

1

Ferner Annotation über den Löitzer Bawhoff

 

 

 

2

 

 

3

Weide

 

 

 

4

Ist allhie zieml. gutt der Pensionarij hat hierauff

 

 

 

5

zu des Ackerwercks behuefs follgendes

 

 

 

6

als 26 Heupter Rindvieh

 

 

 

7

als 12 Pferde darzu 400 schaaffe

 

 

 

8

sonst muss er an Dienstboten halten

 

 

 

9

2 Knecht 2 Mägde und 2 jungens

 

 

 

10

Das Schloß ist itzo ganz verwüstet und die Logementer

 

 

 

11

nunmehro gantz verfallen. Es ist aber allhie ein

 

 

 

12

Zimmer und Gebewde zu Pferdestall und dergl. gut

 

 

 

 

 

 

 

13

und thüchtig. Von Zimmerwerk und Holltz auch annoch

 

 

 

 

 

 

 

14

ziemlich unter dach, und wehr schade wan es nicht zu

 

 

 

 

 

 

 

15

nutzen sollte angewendet sondern wie das ander verfallen

 

 

 

 

 

 

 

16

so ist auch im in der Stadt auff ambts Grund,.

 

 

 

 

 

 

 

17

die Freyheit genannt großes langes Gebäude so der

 

 

 

 

 

 

 

18

H. Inspector bawen und bewohnen lassen wolle. Er hat

 

 

 

19

aber hiezu kein permission erhalten können, sondter müsste

 

 

 

20

befahren, daß ihm an der Hewr solcher Gestalt die bawkosten

 

 

 

21

nicht gut gethan worden, sonst hette es sich baldt selbst kunne 

 

 

 

22

bezahlt machen und hernach die jährl. Zinsen hievon

 

 

 

23

dem Ambte berechnen. Es würden sich hiezu die

 

 

 

 

24

darbey seiende Freiheit halber, leicht bestendige Heuers

 

 

 

 

25

leüt  finden. Mit das Schloß so sonst nicht nicht zu repa-

 

 

 

 

26

riren stehet, hat ermelter Ambts Inspector auch vorgeschlagen

 

 

 

 

 

 

27

abzubrechen und die Steine zu verkaufen. Möchte auch,

 

 

 

28

wan selbige allhie nicht zu gebrauchen, auff solche Ahrt doch

 

 

 

29

etwas austragen, itzo werden sie nur wegh gestohlen

 

 

 

30

und werden so niemals was einbringen.

 

 

 

31

Was hiebey aber am füglichsten und dienlichst vorzunehmen

 

 

 

32

gibt der Augenschein besser und mit mehren an

 

 

 

33

die Hand.

 

 

 

 

 

[F. 144-146 Dokument]

 

 

U 146r

Lit B.

 

Auff des Königl. Commissarij Herrn Johann Peters einereichten Puncta und darüber verlangte erklärung, giebt E. E. Rath zu Loitz, Zur dienstlichen Antwort und Nachricht folgendes.

 

                                               Punktij 1

Einen Auffsatz der Nahmen aller Einwohner und ihre Hanthierung.

 

                                               Ad 1

Wirdt ihm hirmit laut spezialen Auffsatzes sub Lit. A extradiret.

 

                                               2

Von der Beschaffenheit des Ackers, dero Außsaat und Fruchtbarkeit, wieviell

itzo und vorhin der Stadt eigenthümblich gewesen.

 

                                               2

Mit dem Acker hat es diese Beschaffenheit, das einige Schläge mittellmäßig, einige aber gantz unfruchtbahr seijn, und selten gutt Korn darauf wächset. Es hat aber die Stadt und Bürgerschafft gar wenig Eigenthümblichen Acker, so woll kaum in 2 Hufen Landes bestehen mag, wen der Auswertigen Leuthen zukommender Acker abgehet, der übrige gehöret zum Ambte und der Kirche. Die auswärtigen Leüthe, welche hier Acker haben, haben solchen von ihren Vorfahren ererbt, welche theils gestorben, theils weghgezogen.

 

                                               3

Von beschaffenheit und Fruchtbarkeit der Wiesen und wieviell Fuder Hew jährlich könne geworben werden.

 

                                               3

Auf die Wiesen ist kein gewisser Anschlag zu machen, weill sie öfters, wan das Wasser auffsteiget, gar bestehen bleiben, und nur wenig können genützt werden, so das mancher Bürger 1 oder 2, und zum höchsten 4 Fuder Heu werben kann.

 

                                               4.

Von denen Weiden und Höltzungen, wie selbige von der Stadt genützet wirdt zum Baw= brenholtz oder sonst verkauffet werden.

 

                                               4

Es hat zwahr die Stadt ein Eich-Höltzchen, der Wiepkenbring und die Esch-Hörne genant, darin nottürfftig bauholtz für die Einwohner vorhanden, es träget aber solches gar keine Mast, und ist in 10 Jahren nicht die geringste Mast vorhanden gewesen, weil es sehr niedrig und im Morast belegen. Verkauffet wirdt daraus nichts, es sey dan, das die hohe Unumbgängliche Noth erfordert, das zur Sublevation der Armuth einige Stücke daraus verkauffet werden. Brenholtz ist bey der Stadt gar nicht, als strauchwerck, welches zur feürung gebrauchet werden muß, wo nicht die Einwohner vom Ambt oder

 

U 146v

 

sonst in der Nachbarbarschafft die Notturfft ankauffen wollen. Es hat auch die Stadt bey Verkauffung des Dorffes Zarniglow sich das daselbst vorhandene Holtz, die Borst genant, zwahr vorbehalten, es ist aber in derselben wenig Bau- und Nützholz mehr zu finden, weill nach den letzt Recidiv mit Königl. hochpreisl. Regierungs-Bewilligung eine quantität Bäume daraus verkaufft, Zu Wiedererbauung der gantz devastiret gewehsenen Peen-brücken, auch Schuell, Rathhauß und Stadt Gebäuden, so das nur etwa Senaty nach alter Gewohnheit anstatt ihres Salary zu Zeiten und woll in 10 Jahren jedweder nur einen baum daraus habhafft werden kan. Brenholtz st an dem ohrt woll, und übrig genug, weill aber der Weg dahin schlim und der ohrt weit von hier, auch das Holtz tieff im Waßer stehet, kan man es ohne im harten Winter, da man näher holtz für geringes Gelt haben kan, nicht bekommen, und ist also auch wenig zu æstimiren.

 

                                               Punkty 5

Ob bey der Stadt einige Mühl-Gerechtigkeiten seyn.

 

                                               5

Es hat zwahr Senaty bey der hochpreislichen Königl. Regierung deswegen Unterthänigste Ansuchung gethan, bis dato aber nichts erhalten können.

 

                                               6.

Von Fischereyen, dero Gerechtigkeit und wie es damit gehalten.

 

                                               6

Fischerey in der Peene ist gar schlecht, so das ein paar bürger, die sich Fischer nennen laßen, Zu gewißer Jahres Zeit dan und wan etwas fangen, geben aber davon keine Pächte, sondern werden in der Contribution deswegen in etwa mit angesehen, holen sonst die Fische zu des Städtchens Notturfft mehrentheils von Anklam, oder Sie werden auch von da hieher gebracht. Es hat sonst die Stadt vermöge einiger Nachrichtungen die Gerechtigkeit, die gantze Peene durch zu fischen, kombt aber niemandem hie selbst zu Nutzen.

 

 

U 147r

                                               7.

Von Baum= Hopffen= und Kohlgartens, was sie profitiren können.

 

                                               7

Hopffen Garten sind gar nicht, sondern nach der Krieges recidiv sind zwahr einige baum= und Kohlgärten wieder angebawet, die aber noch wenig profitiren, weill bey den Einquartierungen solche Früchte nicht zu beschützen seyn.

 

                                               8.

Von Krügen, Zoll-Plätzen, Jahrmarckt und Jahrmarcktsstellen.

 

                                               8

Krüge und Zölle hat die Stadt gar nicht, wirdt auch nicht eine tonne bier bey jetzigen Zeiten aus der Stadt verfahren oder verkaufft. Es werden zwahr alhie jährlich ein Jahrmarckt, ein Pferde und ein Viehmarckt gehalten, der Zoll davon läst die Königl. Cammer einheben, die meisten Bürger haben nichts als Ungemach davon, das Stätte Geldt von der Krahmerei träget 4, 8 bis 17 Rtlr. welche in die Stadt Collection fließen, und zu bezahlung der Stadtbedienten mit angewendet werden.

 

                                               9.

Von Außgaben und Contributionen, wie es jetzo und vorhin damit gehalten, von wieviell huefen, und auf welche Ahrt gesteüret.

 

                                               9

Die Stadt versteüret anitzo für 22 ½ huefe nach dem Modo reducto; Wegen des Modi contribuendi hat die Königl. Commission alhie eine solche Anordnung verfaßet, das die Bürgerschafft in 6 Classen eingetheilet wirdt, und nachdem Sie vermögend befunden, in diese oder jehne Classe auffgeführet werden, wobey das observiret wirdt, alles was dieser oder jehner an Eigentumb als Hause, Äcker, Wiesen, Garten, Vieh oder Fahrnis oder sonst seinem Gewerbe und hanthierung nach haben möchte oder præstieren könne. Diejehnigen aber, welche so gar unvermögend seyn, das sie auch in die geringsten Classe nicht aufgeführet werden konnen, geben von ihrer Armuth nur ein weniges, welcher Mody dan auch an diesem ohrte Zum richtigsten und erträglichsten befunden worden. Vide supra sub signo F.1 F:Vor der im ao. 72 gehaltene Königl. Commission ist mit der Contribution nicht also umbgang, als es HH. Commissarij für gutt befunden, besonders es haben diejehnigen, welche noch eines jedwanigen Vermögens gewesen, solange die andern übertragen müßen, bis Sie darüber mit verdorben, welches nachmahls geendert u. noch itzo für gutt befunden worden. Die Verwüstung dieses Stättleins ist Zuerst geschehen in der ersten Kayserl. recidiv, da mehrentheils die gantze Stadt abgebrandt. Nachmahls, da sich einige Bürger bemühet, wieder zu bawen, ist der Pollnische Krieg eingefallen, welcher durch die harten Contributionen u. Einquartierungen mit den meisten Einwohnern das Garaus gemachet. Da nun nachgehends etliche nur wenige Bürger wieder angebawet, ist die Dänische und Brandenburg. recidiv eingefallen, auch folglich abermals eine große Feüersbrunst im Stättchen entstanden. Zuletzt hat nochmahls der Dänische und Brandenburg. König das Stättchen dergestalt ruiniret, das die meisten bürger verstorben, verlauffen, die Häuser verwüstet u. übell zugerichtet worden. Nachdehm nun der liebe Gott seine Zorn Ruthe in Gnaden abgewendet u. Uns den lieben Frieden wiederumb geschencket, haben die noch wenig übrig gebliebenen Bürger den Anfang mit reparirung ihrer Häuser und buden gemachet, auch denen Frembden, welche sich hier niederlaßen wollen, Freyheit u. holtz zur Baute gegeben; einige 10 Jahre, etlichen weniger, nachdehm Sie die Häuser groß oder klein gebawet, wodurch sich noch einige frembde Leüthe wieder anhero gesetzet, so das die Bürgerschafft, wie beigefügte Lista besaget, sich dadurch soweit vermehret und verbeßert hat. Weill es gar nun aber eins die Contributions-Last die Einwohner so hart drücket, das sie es nicht außhalten können, verspühret man, das die Bürgerschafft mehr ab als zunimbt. Wann aber das Stättchen in auffnehmen gebracht werden sollte, würde es nirgends anders geschehen können als durch Freyheiten u. Erleichterungen der Contribution. Von den alten Contributionen sind keine Rechnungen mehr vorhanden, weill der alte Magistrat dieses ohrts ausgestorben u. keine Registra hinterlassen. Von dehnen letzten ist eines jahres Extract aus dehm Stadt Register mit bey gelegt. sub. Lit. B.

 

U 147v

                                               10.

Von Priester- und Küster Gebühr.

 

                                               10

Priester- und Küster Gebühr hat zwahr die Stadt nicht auszugeben, außer das sie (1) schuldig ist, von dehen Pfarrbawten die Scheünen und brunnen in bäulichem stand zu erhalten, (2) Dem Diacono, Rectori und Cantori aber gantze Wohnungen zu verschaffen, beyde Schull Collegen zu unterhalten, (3) Dem Hrn. Praeposito jährlich 4 fl. den Holtz Geld, imgleichen (4) von dem Rathhaus, weill es ehemahls eine verwuestete Capelle gewesen, jährlich 4 fl. Zinsen an die Kirche zu geben. So müßen auch endlich (5) die Einwohner die 4 Zeiten Pfennige und Pröven an die Kirche und dehnen Hrn. Geistl. entrichten.

 

                                               11.

Von Monumenten, Antiquitäten, alte Namen und dehren Ausdeütung.

 

                                               11

Von Monumentis und Antiquitäten ist nicht sonderliches zu observiren, außer das die hochseel. letztere Hertzogin Sophia Hedewig an diesem Ohrte ihren Wittwen-Sitz gehabt, auch Zu der Zeit in der Kirche ein fürstl. Gestühl ganz zierlich und mit dehnen hochfürstl. Ahnen wohl bemahlen und ausputzen laßen. Das Schloß aber, das ihre residence gewesen, ist in dehnen schweren Krieges Zeiten und nachgehends sosehr verwüestet, das nicht mehr als die Rudera davon übrig. Es ist sonst auch dieses Städtchen Loitz uhralters Lositz und von Thetlevis, einem Ritter in Gadebusch, mit sonderbahren Gnaden und Privilegien, weill es der Schlüssel seines Landes gewesen, in Anno 1242 versehen und mit zweyen Stadt Gütern, Drosdow und Zarniglow, beschencket worden, welches Privilegium der hochseel. Hertzog Wartislaus in Ao. 1292 und nachmahls dero hohe Herren Successores nach und nach allergnädigst confirmiret. Die beiden Güter betreffend, so possidiret anitzo das erste zwahr die hochgräfl. Lillieschen Erben, die hohe königl. Reduction aber

 

U 148r

 

hat solches mit eingezogen, und weiß Niemand in dieser Stadt, auf was ahrt es von der Stadt abgebracht. Das andere, Zarniglow, ist in der ersten Kayserlichen Krieges Zeit, da das Städtchen gebrandtschatzet worden, zu etwaniger Conservation derselben von Unsern seel. Vorfahren so hoch verpfändet worden, das es dehnen Einwohnern nachgehends in Process- Kosten höher ankommen, als es wehrt gewehsen, so, das Wir auch genötiget worden, endlich solches gar von Handt zu schlagen, bloß das die Stadt ein Capithall von 500 Rtlr. sich darinnen reserviret, und solche durch Richterl. Erkäntnis mainteniret hat.

 

                                               12.

Von Gerechtigkeit der Ober= und Unterjagdt, Wildtwerck und derer Nutzen.

 

                                               12

Weill wegen der Ober= und Unterjagdt die Stadt nichts specialer beyzubringen hat, (außer was Se. Königl. Maytt: zu Schweden des Königes Frau Groß Mutter, Unsere Allergnädigste Königin und Frau, in Vormundtschafft dero höchstseel. Sohnes Caroli XI., Glorwürdigsten Andenkens, in dem allergnädigst ausgegebenen und confirmirten Stadt Privilegio, de dato Stockholm d. 31. Jan. 1663, deswegen erinnern und zu confirmiren allergn. geruhen wollen) So hat sich auch niemand an diesem ohrte derselben bedienet.

 

                                               13.

Von der Jurisdiction, wie weit sich solche erstrecket.

 

                                               13

Die Jurisdiction haben Se. Königl. Maytt. zur Helffte, und die Stadt zur Helffte, wie dan auch die Brüche zu beiden Theilen berechnet werden. Es haben aber dieselben in vielen Jahren nicht soviell eingebracht, als die Justice erfordert.

 

U 148v

 

Lit: A.

Folget die Verzeichnis aller Einwohner in diesem Städtlein Loitz, wie auch dererselben Nahmen, Gewerbe und Hanthierung.

 

                                               1. Die Geistlichkeit

H. Mag. Christianus Schröder, Pastor und Praepositus

H. Johannes Dassovius, Diaconus und zugleich Rector Scholae

Johannes Krey, Cantor

Johann Gitow, Custos, seines Handtwercks ein Drechsler

 

                                               2. Der Rath bestehet in folgenden Persohnen

H. Eberhard Bertram, Consul und zugleich Königl. Ambtsinspector

H. Jochim Hartwig Berens, Stadt Richter, Accijs-Collector und Zöllner, treibet beyher Brau Nahrung und Ackerwerck, auch seine erlernete Barbier Kunst.

H. Heinrich Möhl, Rathsverwandter und beyher ein Schuester

H. Jürgen Teschendorff, Rathsverwandter, treibet Wirthschafft, brau Nahrung und Ackerwerck.

H. Samuel Sodeman, Rathsverwandter, dem Vorigen gleich

Joachim Alexander Engelhart, Stadtsecretarius

 

                                               3. Bürgerschafft

Fridericus Christians, Bürgerwordthalter

Andreas von der Osten, Brawer und Ackers Mann                                 ]

Melcher Möhle,                      dito                                                            |Vierthelsmänner

Peter Kummerow,                  dito                                                            |

Hans Holm, Grobschmidt                                                                        ]

 

Christian Franck, Fastbecker                                                                    ]

Henning Klug, Rademacher                                                                     |Acht Männer

Hans Jacob Kesler, Kleinschmidt                                                             |

Jacob Peters, Fischer                                                                                ]

 

Jacob Hövett, Stadt Collector

Michael Hübener, Stadt Musicante

Johann Wäsche, Apothecker

Paul Borneman, Barbierer

Christoff Hagen, Krahmere

Berend Peters, Krahmere

Andreas Hahn, Kirchen Schreiber, welcher beyher ein wenig Ackerbau treibet.

Martin Osten, Loßbecker

 

U 149r

 

Johann Heideman                   ]

Jochim Heideman                   |

Cornelius Dietrich                  | Schuestere, theils aber nur Altflickere,

Matthies Benedix                   | die auch zum theil auf Taglohn gehen

Johann Virow                         |

Johann Peters                         ]

 

Jacob Schubbe                        ]

Magnus Berg                          |

Lorentz Linde                        | Schneidere

Frantz Must                            |

Paul Philipp                            |

Christian Jasmund                  ]

 

Jochim Vicke                          ]

Michell Langhoff                   | Leinwebere

Wilhelm Wilms                       |

Hans Peters                            ]

 

Dieterich Hanebutt                 ]

Jochim Gilow                         | Tischler

Jochim Hinz-Sülfflohm          ]

 

Peter Staack                           ]

Christian Wendt                     | Zimmerleüthe

Courd Wilms                          ]

 

Jacob Schröder                       ]

Friedrich Reincke                   ] Fiedlers, welche auch ein wenig Brandtwein brennen.

 

Zu observiren ist, das ihrer drey von obgesetzten, weill sie sich von ihrem Handtwercke allein nicht ernehren können, auch ein wenig Brandtwein brennen.

 

Claus Brandenburg, Grobschmidt

Niclaus Schmidt, Schlächter

 

Christoff Kilian                      ]

Christian Henning                  ] Böttichers

 

Emanuel Krüger, Fischer

Peter Wiencke, Glaser

Michell Hornberger, Töpffer

Jürgen Gruber, Schwartzfärber

 

Jacob Möhl                             ]

Hinrich Weserman                  |

Michell Wolter                       |Ackers Leüthe, der letztere hievon ist zugleich Ambts

Jochim Hanebutt                    | Land Reüter.

Asmus Jürgens                       ]

 

Zacharias Schröder, Todten Gräber und Tagelöhner

 

Johan Flindt                           ]

Jochim Teich                          | Tagelöhner

Hinrich Gilow                        |

Jochim Kruse                          ]

 

Zacharias Schröder, Todten Gräber und Tagelöhner

 

Hans Meyer                            ]

Marten Stubbe                        ] Thorwärter

 

Christian Schröder, Stadtdiener

Hinrich Plüter, Kühehirthe

Hinrich Siemer, Schweine hirthe

Noch finden sich zwo Bürger Wittwen, Olerichsche und Matthiesche, die durch Spinnen und Tagelohn ihren Auffenthalt suchen.

 

 

L.S.

Nostre Senatus subscripsit

Eberhard Bertram p. t.

Consul dicens

 

U 150r

Lit. C

 

Eigenthumbs Acker der Kirchen zu Loitz

 

Derselbe soll soviele ,am auß denen außgehändigten Uhrkunden, Nachrichten, Rechnungen und Fragmentis nachforschen können, in Vierzehen Landhuffen, Jede zu dreysig Morgen, ehe mehr alß minder gerechnet bestehen. Nachdem man aber einen pertinenten überschlag gemacht, was die Kirche anitzo wirklich noch in besietze habe, hat sich befunden, daß dieselbe auff eine halbe huffe verringert, welches allem muthmaß nach daher kommen, daß in langer Zeit keine Visitation gehalten, dann daß bey dem darüber eingefallenen Kriegs Wesen, der acker nicht allezeit richtig verheuret, und also die Grentzen und Scheiden verweichet zu werden veranlaßet; werde gleichwohl allermaßen billig, daß der Kirchen Patrimonium redintegriret werde, seindt aber an sich gewieß und richtig, daß die Stadt an Eigenthumbs Acker gar wenig habe, Welches sich über zwey oder drey hufen nicht belauffen könne, sondern fast aller Stadt Acker der Kirchen zu stehe. So ist für gut befunden, daß ein jeglicher, Er sey wer er wolle, der einigen Acker auff dem Stadtfelde im Gebrauch hat, titulum possessionis mit genugsamen Uhrkunde innerhalb 6 Wochen bey bringe sole, damit der Kirchen, ihrer verlohrenen Acker restituiret, sindt sowoll deßelben, alß der Stadt Acker, in seiner gewießen grentzen wiederumb gebracht werden möge, wie solches in dergleichen fällen anderer ohrten in der nachbahrschafft ebenmeßig geordnet, allermaßen denen Verordneten und den Vorstehern kräft dieses anbefohlen wirdt, bey des Herren Patroni Gevollmächtigter, damit ein solches befordert werde, anregung zu thun, damit in ermelter Zeit, solches werckstellig gemachet werde.

Auff das auch hinfüro solche Confusion vermitten, und der Kirchen eigenthumb nicht weiter verschmelert werde; sollen die Provisores gehalten sein, alle Jahre

 

U 150v

 

Die Grentzen, welche sie mit gewießen Marcksteinen undt Pfälen setzen werden, zu berichtigen, und renoviren, solches auch nicht zu versäumen, un zu einiger Verantwortung sich selbst schuldig zu machen. Undt alß befunden daß hiebevor der Kirchen Acker verpfändet, auch woll etliche particule gar verætieniret und verkauffet, soll solches hinfüro gantz verboten und kein Acker sine causa cognitione, ohne Vorwißen des Patroni und Consens des Consistorij, oder hohen Obrigkeit, und genugsamen bündigen, und gültigen Ursachen verpfändet, ganz und gar aber nicht verkaufft, vielmehr der jenige welcher Verkaufft, redimiret und wieder eingelößet, auch dahin gesehen warden, daß der verpfändete Acker wiederumb von solchem onere der Kirchen zum besten befreyet werde.

Damit auch hinfüro solcher Acker, so viel beßer, zu nutz der Kirchen genoßen warden könne, soll derselbe vor als nach, zwar versteüert, jedoch aber, weil die bißherige Heüer gar geringe und der Kirchen wenig Vorthel darauß erwachsen, zum dritten theil dergestaltet erhöhet warden, daß, nach dem derselbe gut oder geringe, oder auch wollgegeben, ein jeder der bißher von der Morgen 8 lß hinfüro 12 lß, welcher 12 hinfüro 18 lß et sic consequenter geben, und also die gantze Summa der acker heuer, welche laut beygehender Verzeichnis sub A. anjetzo etwa 513 Marck sundisch belaufft, zum wenigsten biß an 700 Marck erhältundt im künfftigen jahrs Register alßfort eingeführet werde; Auff daß um solches so fort in schwang und zum effect gebracht werde, haben die Herren Visitatores solchem selbst zugleich einen anfang geben, und warden die Provisores daßelbe vollends abrichten, und sich bemühen, den noch übrigen wüsten Acker außzubringen, und alß hiebevor der Acker also eingetheillet, daß ein jeglicher der Einwohner etwas davon gemietet, soll solches auch hiefüro also gehalten,

 

U 151r

 

Und nicht verstatet warden, daß etliche denselben alleine gebrauchen, insonderheit aber soll gantz und gar verboten sein, daß jemand sich, wie bißher geschehen unterstehen sollte, seinen von der Kirche geheuerten Acker hinwiederumb zu verheuern, und damit seinen Vortheil zutreiben, sondern es soll ein Jeglicher seinen Acker selbst gebrauchen, Welches die Provisores beobachten warden, Hingegen soll den jenigen, welche den Acker einmahl gegen abstatunge des gewöhnlichen Gunstgeldes gemietet, und denselben die tage ihres lebens behalten wollen, derselbe gelaßen werde. Wan auch hinfüro derogleichen Verenderung vorgehen, und der Acker einem oder anderen auffs Neue vermitet wird, soll nach altem gebrauch, solches mit Vorbewust des Patroni fortgestellet werden, Wie dann auch denjenigen, welche die Ackerheuer nicht zu nechster Zeit bezahlen, derselbe laut Visitation bescheides de Anno 1612 propria authoritate abgenommen, und anderen, welche daß Ihrige richtig bezahlen, zugelegt werden soll. Undt alß den Hr. Præpositus, Diaconus, Küster und Kastenschreiber, von solchem Acker etwaß gewißes frey zugebrauchen gehabt, hat es damit sein Verbleiben, und ist bey ihren salaries determiniret, für das übrige aber müßen Sie die heuer abstaten. Wie dan auch dem H. Præposito die bißher anstat der Zinsen von 1700 Marck Capital gebrauchte 4 Stücke Acker von ohngefehr einer Huffe landes, für solche Zinsen, biß daß Capital ( davon unter disposition gemachet ) abgetragen, gelaßen werde, Werde aber inzwischen in dem Register unter die Ackerheuer mit auff und abgeführet.

 

U 152r

Lit. D.

Auf daß, waß vermöge habender Instruction des Hr. Commissarius, wegen der Löitzischen Kirchen und Kirchen bedienten zu wißen verlanget, dienet diese zur Nachricht.

 

                   Ad 1.qstionem

Die Kirche Ihren einkommen Waß selbige an äcker, Wießen und andere considerablen revenuen, Capitalien und dergl. Hier und anderswo hat, und waß dazu belegen.

 

                   R.

In der Kirchen MAtricul de Ao 1653 findet man dieses: Die Kirche hat an Capitalien nach dem Registeren, und laut der in der Matricul bey gefügten Specification Sub. B. 10936 Marck 2 ß zu fordern, wobey verzeichnet, welche gewiße, oder ungewiße sein, Es werden dabey die Kirchen Provisores ermahnt und erinnert, die Ungewißheiten auffzukündigen, und sich zu bemühen, wie sie dann auch dahin sehen werden, daß die jenigen, welche anitzo gewiße sein, und darüber keine Obligationes vorhanden, mit Obligationen mögen versichert werden. Es ist auch dahmals bey der Visitation gleich eine Untersuchung d. Capitalien geschehen und befunden, daß nicht mehr als 4248 Marck 7 ß gewieß Capitalien vorhanden, man hat auch bißhero der jetzerwehnten 4258 M 7 ß Kirche Capitalien nicht einmahl genießen können, und findet sich der Zinsen halber ein ziemlicher rest, daher es geschehen, daß man annoch einem und anderen Kirchen bedienten schuldig. Dürffte auch noch mehr von ietz gemeldeten Capitalien caduc werden, weil selbige auf Häuser, welche die einwohner desolat werden laßen, und mit den Zimmern herunter fallen.

 

U 152v

 

                   Ad qst: 2

Wie es mit Verheürung der Kirchen äcker gehalten? Ob bey den Kirchen-Acten einige Nachrichtungen, wie solche dazu gekommen? Und von Wem? Waß dieselbe von alters gehabt und itzo wie sich solche vermehret oder verringert.

 

                   R.

Wegen der Verheuerung und wie es damit gehalten, ist in der Kirchen Matricul gute nachricht und ist davon Copei beygefüget Sub Lit A. Wie die Kirche zu dem acker gekommen ist nicht vollige Nachricht, weil sie den acker vor etzlichen hundert Jahren her in Possession gehabt; in der alten Matricul findet man dießes, daß Ao 1628 Cantate Wie der große Brandt hier leyder geweßen, daß der eine damahlige Vorsteher, Paul Wieße mit abgebrandt, daß es damahls sampt der Kirchen Hauptbuche und andern sachen, so damahl mit von abhand kommen, mit vergangen oder verbrandt sein.

 

                   Ad qst 3

Wovon die Kirche unterhalten wirdt, und wer schuldig, dem Herkommen nach bey anstoßenden Unglück zu repariren.

                   R.

Davon findet man dieses in der Matricul. Damit man aber wißen möge wie weit eineß jeden Schuldigkeit sich bey der Kirchen und Pfarrbaudte erstreckt, wird es damit folgender gestalt gehalten, daß wan die Kirche zu bawen, so verschafft sich die Kirche die Materialien, an Holtz, Stein und Kalck, und stattet auch daß Arbeitslohn ab, die dazu behuefige fuhren aber werden von sämptlichen eingepfarrten, dieser gestalt verrichtet, daß die Stadt und deren Einwohner zwey theil, andere Eingepfarrte aber ein dritten theil über sich nehmen. Unter halten wirdt die Kirche von ihren revenueen oder Einkommen.

 

U 153r

 

                   Ad qst 4.

Wie die Geistlichen als der Præpositus und Diaconus unterhalten werden,

 

                   R.

Der Pastor und Præposito hat jährlich anstehender Hebung auß der Kirchen Kasten 145 fl 8 lß. Auß der Capellen zu Vorbendt 1 fl 16 lß, auß der Capellen zu Zetlow 1 fl 16 lß und von den Capellen acker 16 scheffel in saat. Auß der Capellen von Rustow sollen 5 fl gegeben werden, aber sie folgen nicht, weil die Capelle gantz keine Mittel. Auß Grundtrißen Testament 2 fl vorp. und 12 lß, Officianten Geldt, so der Ampts Inspector von fürstl. Renterey zahlet 10 fl. Pommersch. Meßkorn hat der Præpositus aus Vorbend hiebevor zu fordern gehabt 2 drömbt rocken, weil darin 12 Bawleute gewohnet und 4 Cossaten ohne die Freykahten, weil aber itzo nur 7 Bawleute darinnen wohnen, so bekommt er nur 14 Scheffel, der Pensionarius aus Trantow (welches in einem anderen Kirchspiel lieget) gebrauchet den acker von den wüsten Höfen aus Vorbendt, und giebt davor 10 Scheffel, bekommt also der Præpositus zwar völliges Meßkorn auß Vorbendt NB. 2 drömbt, aber weil die 5 Höfe und 4 Cossaten verwüstet, kan er darauß die Accidentien, so aus den bewohneten Höfen zu folgen pflegen, nicht haben. Auß Schwinge hat der Præpositus hiebevor zu fordern gehabt 1 drömbt, weil darinnen 4 Bauleute und 2 Koßaten gewohnet, weil aber itzo alles verwüstet, so giebt der Pensionarius zu Trantow so den acker gebrauchet daß gewöhnl. Meßkorn 1 drömbt, aber weil alle Höfe wüste, kan der Præpositus die gewöhnl. Accidentien nicht haben.

 

U 153v

 

Auß Zetlow 1 drömbt 2 Scheffel. Es haben vor alters darin gewohnt 7 Bauleute zwey Coßaten ohne die Einlieger, anitzo wohnt ein Man darinnen. Auß Rustow woselbst von alters 14 Bauleute gewohnet, bekommt der Præpositus 2 drömbt 2 scheffel rocken. Auß Drosedow werden gegeben 1 drömbt 7 scheffel rocken. Pröfengeldt hat der Præpositus auß den 5 Kirchspielsdörffern auß jedem Hofe, Katen und Einlieger hiebevor zu heben gehabt im Jahr 2 mahl ümb Martini und Ostern jedes mahl 1 sößling, weil aber die Häußer im Kriege gantz verwüstet und öfter in einem gantzen dorff nur ein Hauß gestanden, hat man solchen sößling vergeßen, und wenn man ihn itzo fordert, sprechen die Einwohner daß wehr waß newes. Pröfen hat er aus der Stadt umb Ostern Michaelis und Weynachten zu heben indes mahl ohngefehr 20 ßl. Von dießem hat es weit mehr getragen, nun mehr ist die Stadt durch Krieg und Brandt über die helft ruiniret. Wegen Witteltag verträget sich ein jeder mit dem Præpositus, so fern er ihm nicht die Eyer und Würst in natura abträgtet. Die Schiffer geben einen Hammel. Noch hat der Præpositus zwey viertel brenholtz vom Ampte frey und 2 Büchen und eine Eiche, welche ihm von dem Ampts Bauern soll zu Hause gefahren werden, weil aber wenig Bauern nun mehro vorhanden, fahren dieselbe etwa ein jeder 2 fuder, dafür ihnen aber der Præpositus eine kleine bezahlung tun muß. Noch bekommt der Præpositus 4 fl. Holtzgeldt von der Stadt. Noch hat der Præpositus wenn Mast vorhanden, so

 

 

 

U 154r

 

Wohl in dem Königl. Walde als in der Stadt Holtzung gewiße Stücke Schweine frey einzutreiben. Von dem Kirchen Acker hat der Præpositus etzliche gewiße Stücke ohngefehr 10 Morgen frey zu gebrauchen, vor daß übrige muß er die gewöhnliche Heuer abstatten. Wießgarten hat der Præpositus 30 Stücke frey zu gebrauchen, sind von schlechten Werthe. Imgleichen genießet er aller Wischkafeln bey der Stadt nach Erbengererechtigkeit.Zween Kirchen Bauern hat der Præpositus zu seinen Ackerbaw zu gebrauchen , weil sie aber eine Meile von hier wohnen, haben sie so weit zum Dienst nicht fuglich kommen können, dahero sie sich erbothen, lieber jährlich ein jeder 45 Rtlr. Dem Præpositus zu geben. Welches auch der Præpositus M. Menzelig von jedem genoßen, allein deßen Successor M. Lokkervitz ist nur auf 25 Rtlr. Gekommen, der itzige Præpositus kan nicht einmahl 20 Rtlr. Von jedem erlangen, weil die Steuern und ausgaben, wie sie sprechen, nunmehro größer als vor dießem. Die Accidentalia betreffend, verrichtet d. Præpositus dieses Orts nach altem Herkommen die Labores so im Ministerio für fallen, sonderlich mit Kindt tauff, Eheleute vertrawen, krancken berichten, leichpredigten und hat davon seine Accidentia. Es giebt ihm aber deßfals, wie auch in Beichtsteuer ein jeglicher was er will.

                                               Des Diaconi Hebungen

Der Diacconus oder Caplan welcher zugleich Rector Scholae ist, bekommt auß den Kirchen Kasten jährlich 72 fl besoldung, thut quartatliter 18 fl votpommersch, zwey fl 4 lß Holtzgeldt. Zwantzig fl. Aus der fürstl. Renterey auff Martini alß ein augmentu jährlich 33 fl vorpommersch 8 lß.

 

U 154v

 

Pröfen auß der Stadt, umb Ostern Michael. Und Weynachten indes mahl ohngefehr 20 lß. Pröfen von den Dörffern, die die Bauerleute, ingleichen eine Wurst, und die Coßaten ingleichen einen seßling geben, solches theilt er mit dem Custode. Witteltag von den Dörffern empfängt er von jedem Hofe 10 Eyer und eine Wurst. Das halbe Schulgeld von den Knaben, die andere helfte bekommet der Cantor. Ferner hat der Sacellanus ein Accidens vom Gerichtsitzen auch von Leichbestättigungen, derer dannm wenn kein Leichpredigt vom Pastore gehalten wird, er eine Lection auf dem Kirch-Hofe abließet in einer Collecte; Bey den Copulationibus hilfft er singen und hat dafür Acculens. Meßkorn hat er 2. drömbt 9 Scheffel Rocken von Vorbend, Schwinge Drosedow und Zetlow. Von Rustow hat er von jeglichen Bauern an stat des Korns 2 Mark zu heben. Acker hat er etzliche gewiße Stücke ohngefehr von 8 Morg. Noch den Dom-Garten in der Stadt, wie auch einen Garten vorm Steintor bey. St. Gerdruthen Kirche. Wan der Præpositus zwey Schweine in die Mast bey dem Ampt und bey der Stadt seines Ampts wegen bekommt hat der Caplan die helffte. Weiter hat er Erben-gerechtigkeit anderen Bürgern gleich an Holtz und Wießen. Endlich hat er auch ein Viertel Bren-Holtz auß dem Wald. Die letzte Frage betreffend, ob in den Kirchen Acten einige Nachrichte, Antiquitäten und der gleich zu finden, darauff ist die Antwort daß viel von den Kirchen Schriften verbrandt, und waß noch vorhanden, ist von keinem Werth.

 

 

 

Sign.

Zeile

Transkription

 

 

 

 

 

 

 

 

U 157

1

Lit E.

Designatio der Contribution oder Extract eines und (Falz) des 1695sten Jahres Contribution aus dem Stättlein Loitz auß welchem füglich und zur Genüge abzunehmen (Falz) wie und welcher gestalt an diesem geringen Ohrt bey jetziger Zeit gesteüret worden, und wohin solche Steür wiederumb verwendet werden müßen

 

 

2

 

 

3

Einnahmen

Fl.

Außgaben

Fl.

lß.

 

 

4

Pro Januario hat ausgeschrieben werden müßen

Von Gegenstehendem ist erstl. zu denen oneribus oder

 

 

 

 

5

1 ½ Anlage, haben getragen

121

1

exsolvendis publicis ausgegeben worden.

 

 

 

 

6

Pro Febr.

1 ½ Anlage

115

1

An Huefen und Tribunal=Steüren

254

1 ½

 

 

7

Martio

1 Anlage

79

20

Reüter Steüer

463

12

 

 

8

April

1 dito

88

16

Obdachs Geldern für einen Ritter

60

 

 

 

9

Majo

1 dito

85

10

dito für einen gemeinen Prophos vor ihr hoch=

 

 

 

 

10

Junio

1 dito

85

16

gräfl. Excell. Regiment

16

 

 

 

11

Julio

1 dito

85

16

An Servicen für die Artillerie und Fortifications Be=

 

 

 

 

12

Aug.

2 dito

189

19

diente nach Stettin und Stralsund

130

12

 

 

13

Sept

1 dito

87

2

An Magazin-Rocken 228 Sch. à 40 lß

390

 

 

 

14

Octobr.

1 dito

90

0

Capitation-Steur

216

 

 

 

15

Nov.

1 dito

84

14

Exsolvenda ordinaria, so dem Stättlein

 

 

 

 

16

Dec.

1 dito

94

2

jährlich zu bezahlen angewachsen

 

 

 

 

17

Hinzu werden genommen die wenigen Stadtintraden, so in den

 

 

Dem Hr. Stadt Syndicus Doct. Baltzern

20

 

 

 

18

Jahrmarckten an Städtegeldt, item an Hauß, Acker u. Garten

 

 

Dem Hr. Præpositus Holtzgeld

4

 

 

 

19

heuer, Wiesen, verkaufften Holtz an die Bürger, imgleichen

 

 

Dem Diacono, welcher zugleich Rector Scholae ist wegen

 

 

 

 

20

an Zinsen aus Zarnegla, auch einigen Häusern in der

 

 

der Schull-Arbeit u. Hausheuer

20

 

 

 

21

Stadt gehoben werden, und zum höchsten zu bewohnen sind auf

100

 

Dem Cantor pro Salario und Speisegeld

100

 

 

 

22

Zu der 228 Sch. Magazin-Rocken, welche die

 

 

Dem Secretario pro Salario u. Hausheuer

40

 

 

 

23

Einwohner in natura nicht abliefern können

 

 

Dem Stadt Collector

12

 

 

 

24

sondern von anders im Lande erkauffet und à Sch 40 lß be=

 

 

Dem Stadt Diener nebst freyer Hausierung

36

 

 

 

25

zahlet werden, haben dieselben durch eine

 

 

Dem Nachtwächter

12

 

 

 

26

à parte Anlage zusammen bringen müßen

390

 

Dem Pfandvoigt

4

 

 

 

27

Durch zweymahlige publicirte Capitation-Steür

 

 

Dem Hirten Stieffel=Geld

4

 

 

 

28

ist herausgebracht

216

 

Rathaus Zinsen an die Kirche

4

 

 

 

29

 

 

Sum: Summar.

1912

21

Zu Damm und Brücken auch anderen Stadtbawten, im

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

gleichen zu anderen nothwendigen Außgaben, so in be=

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

zahlung beschwerlicher Executions-Gebühr, Lagil wegen

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

geforderter harter Müntze, reparirung alter Stadthäuser, Reise=

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

und Process-Kosten etc. etc. bestanden

126

16 ½

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Sum:

1912

18

 

 

30

Welches die wenigen Bürger und Einwohner (ohne die Accijse, welche jeder nachdem er viell oder wenig verthutt, in die Königl Accijs

 

 

31

Collectur entrichtet) auffbringen und die würckliche Einquartierung von einer halben Compagnie, nebst Ober und Unterofficieren dazu aus

 

 

32

stehen müßen. Wobey dieses zu observieren. Daß obzwahr bey nachsehen der Stadt-Register befunden worden, das in vorhergehenden Jahren

 

 

33

die Contribution zu werden 20, 30 bis 50 fl. weniger, doch auch zuweilen sonderlich in Anno 96 da der Magazin Rocken à Sch 1 Rtlr.be=

 

 

34

zahlet werden müßen, höher und in diesem lauffenden 1697sten die Reüter Gelder u. Servicen gestiegen und völlig auf 2000 fl. oder 1000 Rtlr. sich betragen möchte.

 

 

35

 

 

 

 

 

Ex commisione et noie senaty

 

 

36

 

 

 

 

 

subscr.

 

 

37

 

 

 

 

 

 

Joach. Alex. Engelbart

 

 

38

 

 

 

 

 

 

Curiae Secretarius

 

 

 

 

Sign.

Zeile

 

Transkription

 

 

1

Areal=Ausrechnungh über die Stadt Loitz imgl.n über das Schloß und darbey belegenen Bawhoff und darzu gehörigen Acker und Wiesen. Welche Ao 1697 im August Monath abgemeßen worden.

 

 

2

 

 

3

 

U 171

4

 

 

Anmerkungen

Cultivirter Acker

Wüster Acker

Wiesen

Fuhder Hew

Holtz, Weide, Brüche u. Morast

Stadtmauer Graben u. Garten

 

 

5

Sig.n

N.o Car

Morg

Ruten

Morg

Ruten

Morg

Ruten

 

Morg

Ruten

Morg

Ruten

 

 

6

 

 

Es findet sich allhie auf dem Stadtfelde hauptsächlich dreyerley Acker

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

7

 

 

alß nembl. Ambts- od. zum Bawhoff belegenen, Kirchen- und Stadtacker, welche

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

8

 

 

insgemein in 4 Haubtschläge worunter auch der so genandte Hoeff verstanden gebraucht

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

9

 

 

wirdt, außer denen selben seindt noch vorhanden folgende Kämppe als Sandt=

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

10

 

 

felldt, Kiwit, Großen- und Kleinen Steenfeldt und St. Annen Kamp.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

11

 

 

Daß erste Maßfelldt genandt dießes Jahr Haber und Erbsenschlag meist niedrigh

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

12

 

 

und kaltgrundig auff grandig wenig leimgemengter grundt bey naßen jahren

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

13

 

 

sehr schlupigh, bei trockenen jahren aber dennoch ziml. tragbahr. Es wirdt sonst auch

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

14

 

 

allhie allerley korn als Rogken Gersten Habern Bohnen und Erbsen gebawet.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

15

 

 

Anbelangendt der aus Saat ist allhie zu observiren /: weilen wegen der vielen kleinen particul

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

16

 

 

kein richtige Profession bekommen könne :/ daß in jeden Morg. mittelmäßiger Höhe

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

17

 

 

allhie 3 Sch. Hart Korn , wo aber niedrig grund 3 ½ Sch. geseyt werden.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

18

 

 

In den 4 Släg. bedeutet A. Ambts K. Kirch und S. Stadt Acker

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Rand

 

 

Ambtsacker

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

19

Aa

10

niedrig kalt und grandig grundt jedoch eben

 

21

0

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

20

Ab

3

von mittelmäßiger Höhe sonst follgend Brackschlag fast an Gültigkeit gl.

14

210

35

210

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Rand

 

 

Kirchacker

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

21

Ka

25

Hat gleiche Beschaffenheit mit Aa zwar eben aber niedrig und schlupig

38

0

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

22

Kb

15

Gahr niedrig und kaldt auch nur nur schlechter boden, wird mit Habern od. Bohnen insgemein beseyt

5

270

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

23

Kc

5

Von qualität wie Ab eben und von mittelmäßiger Höhe und Qualität

 

6

180

50

150

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Rand

 

 

St: acker

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

24

Sa

15

Stadt Acker von beschaffenheit wie bey Aa und Ka gemeldet

 

14

60

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

25

Sb

3

Dito an Gütigkeit Ab und Kc gleich

 

4

 

18

60

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

26

 

 

Hiezu gehört sonst auch wie oben gemeldt, der Hoff vid infra. A4 ex D

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

27

 

 

follget Mittelfeldt ein gantz eben, auch auff mittelmäßiger Höhe belegenes Feldt,

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

28

 

 

ziml. voll mitt Leim vermengt darbey ohne gahr streng Grundt, ist sonst geschickt allerley

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

29

 

 

korn gut zu tragen auch nach Drosedower Scheide hin, woselbst es sandiger u. weniger vermengt.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Rand

 

 

Ambt

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

30

Ac

8

Ambts Acker, wie gemeldt ziml. fruchtbahr und woll melirt. Grundt

 

39

120

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

31

Ad

2

ein wenig grandiger und schlechter

 

3

 

42

120

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Rand

 

 

K.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

32

Kd

13

Von Beschaffenheit wie von Ac gemeldt

 

51

220

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

33

Ke

5

wie bey Ad erwehnt

 

20

150

72

70

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

34

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

37

 

 

Transpt.

 

 

219

10

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Sign.

Zeile

 

Transkription

 

 

1

 

 

Ferner Löitzer Aus=Rechnung

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

U 172

2

 

 

 

Cultivirter Acker

Wüster Acker

Wiesen

Fuhder Hew

Holtz, Weide, Brüche u. Morast

Stadtmauer Graben u. Garten

 

 

3

Sig.n

N.o Car

Morg

Ruten

Morg

Ruten

Morg

Ruten

 

Morg

Ruten

Morg

Ruten

 

 

4

 

 

Dito Mittelfeldt - dieses Jahr Brackschlag

Transpt.

219

10

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Rand

 

 

Stadtacker

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

5

Sc

12

auff mittelmäßiger Höhe eben und sonst voll gemengten tragbahren grundt

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

6

 

 

ist geschickt allerley korn, bey trockenen u. naßen jahren zu tragen wie von Ac gemeldt

22

275

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

7

Sd

2

ein wenig schlechter und mit grob sandt vermengt auch theils kaldt sonst wie von Ad gemeldt

3

60

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

8

Se

1

Up den gehren, von gleicher Beschaffenheit

 

285

27

20

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

9

 

 

Hohe  Feldt dieses Jahr Gerst=Schlag, sonst von qualität wie vom

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

10

 

 

vorigen Schlag gemeldet worden, doch theils ein wenig höher belegen

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Rand

 

 

Ambts.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

11

Ae

8

Ziml. gut Leimgemengter Acker

 

44

150

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

12

Af

2

mehr mit Sandt vermengt - oder grandiger und magerer

 

3

210

48

60

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Rand

 

 

K.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

13

Kf

14

mit Ae einerley Beschaffenheit, nicht gahr streng, doch also meliret  daß er geschickt sey

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

14

 

 

allerley korn zu tragen, dazu fein eben belegen

 

83

120

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

15

Kg

2

niedrig und naß

 

1

120

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

16

Kh

2

Quer Stücken zwischen Holltz Remeln belegen, grandig Grundt

 

3

210

88

150

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Rand

 

 

St.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

17

Sf

12

Von qualität und beschaffenheit wie Ac und Kf

 

27

210

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

18

Sg

2

niedrig und kaldt wie Kg

 

 

285

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

19

Sh

4

quer Stücken up den Gehren von bonität wie Kh

 

4

285

33

180

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

20

 

 

Folget Dieck-feldt dieses jahr Rogken Schlagh

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

21

 

 

ist durchgehends vom Demminschen Wegh, nach den Wischen abhengigh je neher hinunter

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

22

 

 

je niedriger, sonst zimlich vermengten fruchtbahren boeden, aber guten theils niedrig

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

23

 

 

und naß, die 3 letzten Stücken nach Drosedow hin seindt etwaß grandiger.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Rand

 

 

Ambts.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

24

Ag

14

Von gemelten beschaffenheit, trägt sonst bey trockenen jahren allerley korn, als Weitzen

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

25

 

 

Rocken, Gersten, Haber, Erbßen u. Bohnen, sonst mehrenteils niedrig und kaldtgründig

24

195

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

26

Ah

4

von mittelmäßiger Höhe und Gütigkeit uebrigem Schlag gleich

 

10

225

35

120

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Rand

 

 

Kirch.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

27

Ki

18

niedrig auff leimgemengten Boeden, aber kaldtgründig und naß jedoch sein die 4 letzten

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

28

 

 

Stücken, nach Drosedow hin, ein wenig höher belegen, darbey aber grandiger u. weniger vermengt

60

15

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

29

Kk

6

vom Wege abhengigh von qualitat wie Ah, mittelmäßiger Acker

 

8

210

68

225

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Rand

 

 

Stadtacker

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

30

Sj

19

Von Beschaffen= und Gütigkeit wie Ag und Ki

 

19

30

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

31

Sk

4

dito, wie von Ah und Kk gemeldet

 

8

120

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

32

Sl

2

Kämpe Häncken und Schultzen Kamp genandt, etwas niedrig jedoch mittelmäßig tragbahr

 

1

255

29

105

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

33

 

 

daß seindt also die 4 Haubt Schläge

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

34

 

 

Transport

 

 

 

549

270

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Sign.

Zeile

 

Transkription

 

 

1

 

 

Löitzer Areal Aus=Rechnung

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

U 173

2

 

 

 

Cultivirter Acker

Wüster Acker

Wiesen

Fuhder Hew

Holtz, Weide, Brüche u. Morast

Stadtmauer Graben u. Garten

 

 

3

Sig.n

N.o Car

Morg

Ruten

Morg

Ruten

Morg

Ruten

 

Morg

Ruten

Morg

Ruten

 

 

4

 

 

Follget ferner die Neben Schläg außer

Transpt.

549

270

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

5

 

 

der Hoeff, welche zum Maßfeldt gelegt u. gebraucht wird

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Rand

 

 

Ambtsacker

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

6

A1

2

Stücken in Sandtfeldt belegenen ambtsacker, zur Mühlen gehörig und belegen

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

7

 

 

Sandtgemengter grundt

 

2

255

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

8

A2

1

Sanct. Annen Kamp , sandtgemengter grundt                                                                                          4

150

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

9

A3

1

dito, aber schlecht und gleicher sandt                                                                                                       2

105

6

255

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

10

A4

1

St Jürgens hoeffe, und wie vorgemelt zum Maßfeldt Schlag gehörig und belegen

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

11

 

 

auch fast von selbiger Beschaffenheit niedrig und kaldtgründigh wie Aa beseyet

 

6

15

15

225

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

12

 

 

Sandtfeldt - hat den nahmen mit der that gehört meist die Kirche zu.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Rand

 

 

Kirchen Acker

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

13

Ba

 [7]

Sandigen acker und schlecht, jedoch unter dem wege so nach der Feüsahn gehet, ziml. ge-

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

14

 

 

mengt und trägt allerley korn, hat der kleinen theilung halber nicht füglich können

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

15

 

 

von anderen separirt werden, sonst ist es hievon etwan 1/3 ter theil.

 

35

15

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

16

Bb

6

Poggenpoel genandt, meist eben von mittelmäßiger Höhe, grandig Feldt

 

26

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

17

Bc

12

Mager sandt grundt, soll dennoch bey naßen Jahren ziml. Rogken tragen, bey trockenen

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

18

 

 

jahren aber dem ansehen nach die Mühe des begatens guten theils schwerl. belohnen

24

120

85

135

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Rand

 

 

Stadt=Acker

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

19

Bd

7

Von beschaffenheit und bonitat wie bey Ba erwehnt

 

9

70

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

20

Be

6

dieses - wie Bb besaget

 

5

210

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

21

Bf

12

und dieses wie von Bc gemeldt

 

10

225

25

205

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

22

 

 

C. die Kiwitt genandt allhie hat die kirch in allem nur

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

23

 

 

6 Morg das übrige gehört die Stadt zu.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Rand

 

 

Stadt Acker

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

24

Ca

1

Ist gahr schlecht sandt acker, zusammen 21 Morg, Nach abzugh 6 Morg kompt die Stadt zu

15

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

25

Cb

1

Galgen Kamp ziml. guter Acker und grundt

 

1

270

16

270

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Rand

 

 

Kirche das übrige

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

26

 

 

und also die Kirche der übrigen Morgen, als nembl.

 

 

 

6

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

27

 

 

D . Up der Hoeffe sonst wie gedacht zum Maßfeldt Schlag gehörig

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Rand

 

 

Kirchacker

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

28

Da

4

Stücken eben ziml. gemengter aber niedrig acker, ist dennoch ziml. zuträgl.

 

20

255

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

29

Db

1

Hoch belegenen mittelmäßigen Sandt u. doch dabey ziml. vermengter Grundt

 

8

210

29

165

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Rand

 

 

Stadt Acker

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

30

Dc

3

Stadtacker von bonitet wie Da, doch nicht so viel niedrig sonst Mittelhöhe

 

 

 

9

180

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

31

 

 

Transport

 

 

 

738

250

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

[Summe?]

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Sign.

Zeile

 

Transkription

 

 

1

 

 

Loitzer Aus=Rechnungh

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

U 174

2

 

 

 

Cultivirter Acker

Wüster Acker

Wiesen

Fuhder Hew

Holtz, Weide, Brüche u. Morast

Stadtmauer Graben u. Garten

 

 

3

Sig.n

N.o Car

Morg

Ruten

Morg

Ruten

Morg

Ruten

 

Morg

Ruten

Morg

Ruten

 

 

4

 

 

E. Großen Steenfeldt

Transport

738

250

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Rand

 

 

K.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

5

Ea

4

Schwärtzl. grandig sandtgemengter acker theils niedrig u. kaldten grundt

3

240

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Rand

 

 

St.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

6

Eb

4

von selbiger beschaffenheit der Stadt und mehrentheils dem Richter gehörig

16

15

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

7

 

 

F. Kleinen Steenfeldt

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Rand

 

 

K.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

8

Fa

2

grandig und mageren grundt

7

195

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Rand

 

 

St.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

9

Fb

1

von selbiger beschaffenheit

 

 

 

 

195

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

10

Symbol

1

ein jard im Sandtfeldt der Capellen zu Vorbend gehörig

 

1

15

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

11

Sy 69

1

ein dito im Mittel= und Maßfeldt belegen der Capellen zu Drosedow zustendig

1

120

2

135

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

12

 

 

G. Wüsten Acker

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

13

Ga

2

Up den Gehren genandt, grandig doch ebeneren grundt meistentheils mit weichholltz

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

14

 

 

als Bircken Eschen und Weidenbüschen bewuchsen, wirdt zur Weide gebraucht

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

15

 

 

sonst grüner theils niedrig grundt

 

34

150

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

16

Gb

4

Ebenen aber etwas sandig sonst reinen grundt u. leicht auffzubrechen

 

4

210

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

17

Gc

2

gut ebenen doch etwas niedrig reinen grundt

 

2

270

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

18

Gd

1

wüsten Stück im Sandtfeldt gantz sandig u. wenig nützlich

 

 

180

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

19

Ge

1

wüsten Stück im Sandtfeldt gantz sandig u. wenig nützlich

 

3

180

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

20

Gf

3

Vormahls zwar Acker geweßen, ist etwas niedrig darbey, mit weichholtz gantz bewuchsen

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

21

 

 

am Saum stehen etzliche eichen und hohe Espen, sonst schwerlich unter Cultur zu bringen

14

120

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

22

Gg

4

kleine Stremels grünen niedrigen acker, könnte endlich woll aufgebrochen werden

 

1

255

 

 

62

165

 

 

 

 

 

 

 

 

23

 

 

H. Wischen und Wiesewachs

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

24

Ha

2

Die sogenandte Kreebs=Wisch und 1 am Schoepen Dam belegenes Stück, beide von ein qua[-]

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

25

 

 

lität, weicher grundt mit Moß besetzt und mit klein spitzig Starrgraß dazu die

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

26

 

 

Krebs-Wisch sonderlich an der Mühlen beck, sehr mit weiden und Ellernbüschen bewuchsen,

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

27

 

 

sonst von gahr schlechten wachsthum, könnte zwar mit Roden leicht verbeßert und

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

28

 

 

Ein großes erweitert werden; weill hier aber große Mißvergnügen der bürgers

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

29

 

 

umb etzliche jahren nach befinden die wießen umbgecawelt werden, und solcher  nach

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

30

 

 

keiner sein recht eigen Stück, dem bringt nachweiß, so follget darauff, daß keiner

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

31

 

 

zur vorgemelten arbeit Lust hat, dannenhero zu letzt bewachsen müßen, hält in sich

 

107

90

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

32

 

 

Transport

 

107

90

769

130

62

165

 

 

80

 

 

 

 

 

 

 

 

Sign.

Zeile

 

Transkription

 

 

1

 

 

Löitzer Aus=Rechnungh

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

U 175

2

 

 

 

Cultivirter Acker

Wüster Acker

Wiesen

Fuhder Hew

Holtz, Weide, Brüche u. Morast

Stadtmauer Graben u. Garten

 

 

3

Sig.n

N.o Car

Morg

Ruten

Morg

Ruten

Morg

Ruten

 

Morg

Ruten

Morg

Ruten

 

 

6

 

 

H. Wischen etc.

Transport

769

130

62

165

 

 

80

 

 

 

 

 

 

7

Hb

1

ein Mittellmäßig wisch, Nie=Wisch genandt, etwaß tieff und wäßrig, sonst von mittel-

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

8

 

 

mäßigen wahsthumb meist Starrgras

 

60

 

 

 

 

 

 

 

72

 

 

 

 

 

 

9

Hc

1

Kallter Kuppel genanndt, tieff und naß, mit Lesch bewuchsen sonst sehr fruchtbahre Wisch

5

210

 

 

 

 

 

 

9

 

 

 

 

 

 

10

Hd

10

Die Pferde Wisch genandt, ist hart und eben kann nicht woll unter Wischen sondern vielmehr

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

11

 

 

unter Weide gerechnet werden, ist vormahlen acker geweßen und wirdt etwan was

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

12

 

 

mit Korn umbschloßen wan der Schlag beseyet, 8 Morg gemeihet, mager u. von schlechten

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

13

 

 

wachsthum, und will ohne dem Wisch allhie genug sein achten sie Es nützlich

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

14

 

 

zur Weide, jedoch soll bey schlechten Futterjahren der gantze platz auch zu weilen dem

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

15

 

 

berichte nach gemeihet werden, hält zusammen

 

82

60

 

 

 

 

 

 

30

 

 

 

 

 

 

16

He

8

im Deickfeldt von selbiger beschaffenheit, doch werden diese mehrentheils wan der Schlag

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

17

 

 

beseyet, gehegt und gemeihet, halten zusammen

 

23

105

 

 

 

 

 

 

19

 

 

 

 

 

 

18

Hf

6

alß 3 wischflecken im Sandtfeldt 1 up den Hoff im Hohen feldt, vid. soll und im Dieckfeldt,

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

19

 

 

1 dito, nur von schlechten wachsthum, können nur wan die Schlägh beseyt auch gehegt werden

9

 

 

 

 

 

 

 

9

 

 

 

 

 

 

20

Hg

1

an der Krebswisch belegen und auch darzu gehörig, außer daß sie /: biß auff einige flecken

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

21

 

 

an der Trantower Grentz, woselbst einige Fuhder Hew gesammelt werden :/ Er gantz

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

22

 

 

mit weiden und bircken auch Ellern-büschen gantz bewuchsen, und also wenig

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

23

 

 

entweder zur Wiese oder zur Weide von der Stadt zu nützen

 

39

120

 

 

 

 

 

 

11

 

 

 

 

 

 

24

Hh

1

ein niedrig und wäßrig aber sonst trächtige wieße welche auch oftmahls 2 Mahl

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

25

 

 

wan das Futter bey nötig, mit nutzen geworben wird, gehört oder viellmehr hat sich

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

26

 

 

der Rath zu geeignet

 

24

120

 

 

 

 

 

 

40

 

 

 

 

 

 

27

Hj

1

die Bürgermeister Wisch ist hart und mager

 

3

210

 

 

 

 

 

 

3

 

 

 

 

 

 

28

Hk

1

Gehört der Kirch ist sehr mager und auch mit büschen durchwuchsen, sonst Wisch=

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

29

 

 

graben benahmbset

 

21

135

 

 

 

 

 

 

12

 

 

 

 

 

 

30

Hl

1

Dito, ist aber von ziml.n wachsthum dabey fein und eben und rein

 

6

15

 

 

 

 

 

 

10

 

 

 

 

 

 

31

Hm

1

Hat daß Becker Ambt, so itzo in ein Becker bestehet, und sonst woll von der Stadt aus

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

32

 

 

gewißen gründen könnte besprochen werden, von ziml guten wachsthum                       3

30

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

33

 

 

dito ein daran liegendt Stück so d. Rathsverwandte Mähl in possession genommen,

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

34

 

 

es beklagt sich aber ein Bürger Petersen, daß er ihm nicht zwingen kann, sonst die helffte

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

35

 

 

ihm rechtmäßig und zwar erblich zusteht

210

3

240

 

 

 

 

 

 

5 ½

 

 

 

 

 

 

36

Hn

1

die 4tels männer Wisch von mittelmäßiger wachsthum

 

5

60

 

 

 

 

 

 

10

 

 

 

 

 

 

37

 

 

Transport

 

391

165

769

130

62

165

 

 

310 ½

 

 

 

 

 

 

 

 

Sign.

Zeile

 

Transkription

 

 

1

 

 

Noch ferner Loitzer Aus=Rechnungh

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

U 176

4

 

 

 

Cultivirter Acker

Wüster Acker

Wiesen

Fuhder Hew

Holtz, Weide, Brüche u. Morast

Stadtmauer Graben u. Garten

 

 

5

Sig.n

N.o Car

Morg

Ruten

Morg

Ruten

Morg

Ruten

 

Morg

Ruten

Morg

Ruten

 

 

6

 

 

H. mehr Wischen

Transport

391

165

769

130

62

165

 

 

310 ½

 

 

 

 

 

 

7

Ho

1

mit dießer, itzo genandten Herren Wisch, hat es folgende beschaffenheit. Es

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

8

 

 

hat die Stadt vorzeiten, angesehn sie außerdehm nothdürfftige Wiesewachs ge=

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

9

 

 

habt, denselbig dem Hertzogh oder Ihres Fürsten jährl. fur ein billiges heurn

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

10

 

 

als 15 fl. eingethan. Nachmahls wie die Ämbter unter der Könniginnen

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

11

 

 

Administratoren auffsicht gekommen, ist selbige Wisch vor Ermeldten heür

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

12

 

 

den freyen Güttern Poggendorf, Schmittow und Trantow beygelegt - und

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

13

 

 

zwar einem jeden für 5 fl., hält sonst in sich

 

53

285

 

 

 

 

 

 

50

 

 

 

 

 

 

14

 

 

 

 

 

 

 

445

150

 

 

 

 

 

 

 

 

15

 

 

Folgende seindt Ambts=Wischen

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

16

Hp

1

Dieser und folgende Wischen gehören zum Schloß od. itzo zum Bawhoff, weill

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

17

 

 

aber dieser Pensionary in des H. Ambts Inspectors Hewr Contract getreten, oder

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

18

 

 

viell mehr mit dem selben Contrahirt, hat Er selbigen reservirt, und hat der

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

19

 

 

Pensionary von dießer Wisch dem Vorgeben nach, nicht mehr den etwan 12 fuhder

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

20

 

 

daß übrige wirdt den leüten auff der Freyheit wohnendt, eingethan , ob es gl. ein

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

21

 

 

Platz ist von 94 Morg. - Er ist aber nur von schlechter wachsthum der grundt

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

22

 

 

mit Moß besetzt, worauff klein spitzig Starrgras wächst zu dehm so ist allhier

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

23

 

 

auch viel weiden büschen, doch ist mehrentheils rein, Sig: Hp von

 

70

270

 

 

 

 

 

 

36

 

 

 

 

 

 

24

Hq

1

Die gemeldte Penser Wisch so der H. Ambtsinspector in gebrauch hat. Ein klein

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

25

 

 

wenig fruchtbahrer sonst von selbiger Ahrt Gras

 

30

90

 

 

 

 

 

 

23

 

 

 

 

 

 

26

Hr

1

gehört zu Hp ist aber fast gantz bewuchsen u. wenig hievon zu nutzen

 

23

180

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

27

Hs

1

gehört und liegt an der Penser Wisch, gantz bewuchsen und itzo gahr zu nichts nütze

5

240

 

 

 

 

 

 

11

 

 

 

 

 

 

28

Ht

1

Ein grün Remel unter dem acker auff St. Annen Kamp dem Ambt zustendig

1

45

 

 

 

 

131

225

 

 

 

 

 

 

 

 

29

 

 

J. Weide worunter Holltz-Brücher und Morasten verstanden 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

30

Ja

1

Ein etwas niedrige doch recht gute an Gültzow und Drosedow grentzende weide

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

31

 

 

ein gantz eben platz, sonst etwas mit klein bülten, Kuhwisch  genandt

 

57

150

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

32

Jb

7

ein grüne mehrentheils harte weide, außer an der Herrn Wisch Graben woselbst es

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

33

 

 

ein wenig tieff ist, nebenst andere Grüne Harte Remels zusammen

 

88

60

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

34

 

 

Transport

 

140

210

769

130

62

165

577

75

430 ½

 

 

 

 

 

 

 

 

Sign.

Zeile

 

Transkription

 

 

1

 

 

Löitzer Aus=Rechnung über Holltz und Weide

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

U 177

2

 

 

 

Cultivirter Acker

Wüster Acker

Wiesen

Fuhder Hew

Holtz, Weide, Brüche u. Morast

Fischwaßer

Stadtmauer Graben u. Garten

 

 

3

Sig.n

N.o Car

Morg

Ruten

Morg

Ruten

Morg

Ruten

 

Morg

Ruten

Morg

Ruten

Morg

Ruten

 

 

4

 

 

J. Weide

Transport

140

210

769

130

62

165

577

75

430 ½

 

 

 

 

 

 

 

 

5

Jc

2

Hoch=bergigt und grandige hohe weide

 

18

210

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

6

Jd

2

Wegen und Sandt=Dühnen gantz sandig und zu wenig nutze

 

22

165

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

7

Je

2

mehrentheils mit Ellern und andere weichholtz gantz bewuchsen, grüne Weide

46

165

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

8

Jf

1

ein Eich holltz mit Haßeln unter büschen auff harten grundt, sonst

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

9

 

 

Wiepken brinck genandt

 

30

60

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

10

Jg

1

imgl. ein Eich Holltz nach Trantower Scheide, so vorzeiten mit dem Hertzog

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

11

 

 

an sich getauschet, ob es gleich meist hart grundt ist und

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

12

 

 

einig gute beüme heget, so kann es dennoch im geringsten der da zwischen belegenen

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

13

 

 

Mühlen becke, auch sonst morasten halber, nicht bey dieser anstaldt so wenig zuer

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

14

 

 

weide als sonst genütz werden.

 

3

195

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

1

Jh

1

so genandte Löitzer Holltze nach Rustow, von allerley ahrt darunter auch

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

16

 

 

Baw= und Mast holltz mit haßeln und anderen unterbüschen gantz dicht bewuchsen

50

180

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

17

 

 

Es liegt hieran ein klein Plätzgen in Rustower feldt Koh=burg genandt, die

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

18

 

 

anderen dergl. höltzung so hieher gehören, besitzen Drosedow und Zarnekow

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

19

Ji

4

drey Remels mit büschen, auch Hochholtz worunter einige kleine Eichen im Dieckfeldt

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

20

 

 

und ein Stück an der Feüsahn liegendt mit dergl. Ahrt bewuchsen, zu sammen

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

21

 

 

auff gut harten grün grund bewuchsen

 

7

195

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

22

Jk

 

allerley kleine Dorn- und andere Remels im Sandtfeldt, Hohe, Mittell und Maßfeldt

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

23

 

 

zwischen den acker stücken liegen, die theils füglich außzurohden und beackern

16

285

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

24

Jl

1

Thier garten zum Schloß gehörig                                                                                 3

30

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

25

 

 

auf weich und morastig grund, od. viellmehr ein Eller bruch gantz dicht bewuchsen 11

20

14

150

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

26

Jm

3

Eller brücher, die dennoch mehrentheils können betrieben werden, und meist härtlich sein

22

180

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

27

Jn

3

Gantz naße und morastige Eller brücher die wenig oder o. können genützt werden

 

15

210

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

28

Jo

1

mit weiden und Ellern büsch in waßer continue biß an enckel oder auch knie, dazwischen un=

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

29

 

 

ergründtl. Torffkuhlen auch etwas Rohr so aber nicht woll wegen daß dichte Holtz kann rausgesamelt

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

30

 

 

werden, am Torffwisch Seiten aber meist hart, woselbst den zwischen den Büschen

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

31

 

 

von gering Leüten etwan ein leder voll hew gesamelt, so ihn dennoch will verwehret werden

19

60

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

32

Jp

1

ein fast dergl. ohrt ein Feüsahn genandt, gantz dicht mit Holltz u. Rohr, welches aber kann geworben

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

33

 

 

bewuchsen, ist aber guten theils auff hartem Grund

 

12

120

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

34

 

 

 

Transport

421

285

769

130

62

165

577

75

430 ½

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Sign.

Zeile

 

Transkription

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

1

 

 

Löitz Aus=Rechnung

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

U 178

2

 

 

 

Cultivirter Acker

Wüster Acker

Wiesen

Fuhder Hew

Holtz, Weide, Brüche u. Morast

Fisch-waßer

Stadtmauer Graben u. Garten

 

 

3

Sig.n

N.o Car

Morg

Ruten

Morg

Ruten

Morg

Ruten

 

Morg

Ruten

M.

Rut

M.

Rut

 

 

4

 

 

ferner Weide

Transport

421

285

769

130

62

165

577

75

430 ½

 

 

 

 

 

 

 

 

5

Jq

1

Up den Kivitt genandt, ein morastige und niedrige weide, etliche öhrter

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

6

 

 

quebbicht, und kann nicht allenthalben der näße halber betrieben werden

101

30

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

7

Jr

1

Torffwisch oder-mohr genandt, ist auch vorzeiten ein Torff mohr gewesen, davon noch die Torff=

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

8

 

 

kuhlen merckl. genug zu sehen, ist auch recht mohr grundt theils mit kleine

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

9

 

 

bircken sträucher bewuchsen, wirdt zuer Weide gebraucht und kann ob es gleich

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

10

 

 

weich grundig ist dennoch durch und durch betrieben werden.

 

102

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

11

Js

1

ist eben grüne Wischgrundt stehet aber, wo nicht gahr trockene jahren sein

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

12

 

 

unter waßer hält in sich

 

19

180

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

13

Jt

2

darbey belegen u. von selbiger Beschaffenheit, außer das es mit Ellernholltz und büschen bewuchsen

19

120

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

14

Ju

1

imgl. darunter und an belegen, und gl. grundt nur daß es ein wenig trockener

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

15

 

 

und nicht so sehr unter waßer stehet, wirdt zwar mehrmahls zuer weide

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

16

 

 

kann auch fügl. zu wischen gebraucht und gemähet werden

 

28

225

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

17

Jw

4

Bülten Möhren gahr zu o. nütze

 

3

180

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

18

Jx

 

Driften, Wegen und Stein Dämme

 

8

210

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

19

Jy

1

tieff sumpffig ohrt dem ambt gehörig mit Lesch- und Ellernbüschen bewuchsen

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

20

 

 

an der Stadt mauer belegen

7 240

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

21

Jz

1

Koppel, meist auff hart hart grundt, an den bawhoff und also zum ambt gleich

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

22

 

 

fals gehörig belegen, mit weich holltz bewuchsen,

4 90

12

60

 

 

 

 

 

 

 

 

717

90

 

 

 

 

 

 

23

 

 

L. Fischwaßer alß eines theils und zwar die helffte Peene, sonicht

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

24

 

 

in Löitzer bezirck eingeschloßen, und Mühlen Damm und Beck.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

25

La

 

Schloß Mühlen deich mit die Beck, worin Krebs und allerley klein Fisch seyn soll

 

8

210

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

26

Lb

 

die helffte Peine worin allerhandt Fisch auch große Wellse, gefangen werden

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

27

 

 

wirdt dennoch wenig zur Stadt nützen gebraucht

 

27

45

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

35

255

 

 

 

 

28

 

 

M. die Stadt in Ihr Circumferentz wälle und maur

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

29

 

 

nebst sembtl. Kuppeln und gertens

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

30

Ma

1

die Stadt Circumferentz hält in sich mit der Mauer

 

15

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

31

Mb

2

Stadt Kuppeln acker landt

 

2

245

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

32

Mc

 

die Bleiche und ein grün=platz an der Stadt Maur nebst d. Stadtgraben

 

5

15

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

33

Md

18

Sembtl. der Stadt gehörige Gartens

 

4

70

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

34

 

 

 

Transport

27

30

769

130

62

165

577

75

430 ½

717

90

35

255

 

 

 

 

 

 

Sign.

Zeile

 

Transkription

 

 

1

 

 

Löitzer Aus=Rechnung ins gesambt

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

U 179

2

 

 

 

Cultiwirter Acker

Wüster Acker

Wiesen

Fuhder Hew

Holtz, Weide, Brüche u. Morast

Fischwäßer

Stadtmauer Graben u. Garten

 

 

3

Sig.n

N.o Car

Morg

Ruten

Morg

Ruten

Morg

Ruten

 

Morg

Ruten

Morg

Ruten

Morg

Ruten

 

 

4

 

 

ferner M. Stadt, Schloß und Bauhoffs

Transport

27

30

769

130

62

165

577

75

430 ½

717

90

 

 

 

 

 

 

5

 

 

Ausrechnung

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

6

Me

1

ein kl. Stück so der H. BürgerM: Bartram mit Concession der Regierung jährl. für ein gewiße

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

7

 

 

Pacht von d. so genandten St. Annen Kamp deßen Garten angefügt genommen

 

 

45

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

8

Mf

2

ein klein Kuppel, dert=garden genandt und noch ein ander Kuppel beide acker grundt

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

9

 

 

der Kirche gehörig

 

3

30

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

10

Mg

1

ein Platz od. Lehm Kuhlen die Kirche gleichfals gehörig vor d. Stadttor belegen

225

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

31

30

 

 

11

 

 

Folget Das Schloß nebst außer und in der Stadt

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

12

 

 

benahmste Freiheit, mit ein Ambts Garten

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

13

Mh

1

Schloß in sein Circumferentz

 

1

225

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

14

Mi

1

die Graben umbher

 

 

240

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

15

Mk

1

ein davor belegenen itzo gahr demolirten Schantze in welche Kohlgartens sein

105

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

16

Ml

2

ein Stremel ums selbige her, item die Hoffstellen und darbey belegnen Kuppeln und Gartens

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

17

 

 

bey denen außer der Stadt belegenen Freyheits-buden und -kathen

 

1

195

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

18

Mn

1

Die Freyheits und zum schloß gehörigen buden in der Stadt

 

 

90

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

19

Mo

1

Ein daran belegenen ambts garten  worin nichts mehr denn unterschiedlich

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

20

 

 

Obst=bäume

 

1

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

5

255

 

 

21

 

 

Der Bauhoff zum ambt gehörig

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

22

Mp

1

der Bawhoff und Hoffrühm

 

1

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

23

Mq

1

ein Platz darbey mit viel Stein welle woselbst vormahls Gebäude zwischengestanden

270

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

24

Mr

1

ein Kohlgarten

 

 

75

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

25

Ms

 

die Kirche od. Capelle vor der Stadt so von dem jetzig Bürger Meister neu auffgebawet

1

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

26

 

 

nebst der Kirch hoff auff welchem alle Todten und leichen auß der Stadt begraben werden

1

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

27

Mt

 

die Sandt Mühle mit Haußstedt und mühlen stelle

 

 

180

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

3

225

 

 

28

Mv

 

Richtplatz und Raben Stein

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

29

 

 

NB: Hat also wie vorgemeldt daß ambt und allhie zu der so genandte Bawhoff

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

30

 

 

in allen am Acker belegen   177 Morg 135 Ruten

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

31

 

 

Und an Wischen die auch die auch apart abgenommen

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

32

 

 

und außgerechnet sein   131 Morg 225 Ruten

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

33

 

 

hießig Kirche und Stadt alß das übrige

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

34

 

 

 

Sa

 

 

769

130

62

165

577

75

430 ½

717

90

35

255

40

210

 

 

 

 

Sign.

Zeile

Transkription

 

 

 

 

 

 

RRev 333

1

 

 

Anno 1705 d. 27. julij är Stadten Loitz reviderat och befunnit som följer2

 

nÿ åker

 

URev 23

2

 

 

 

 

M

R

 

 

 

3

 

 

Nÿ acker sedan förra matningen upbrukat

 

 

 

 

 

 

 

4

G1

5

upbrukat aff ödesåckren Ga är swart sandiord

 

 

 

 

 

 

 

5

 

 

brukas eÿ till någet fält, utan warder då och då med

 

 

 

 

 

 

 

6

 

 

böner el.r lijn besådt, är nedrig belägen3

5

210

 

 

 

 

 

7

G2

2

upbrukat aff ödesåckren Gb, är jämpn sand aff sam=

 

 

 

 

 

 

 

8

 

 

ma beskaffenheet som G1 och brukas som Sh4

3

195

 

 

 

 

 

9

G3

2

upbrukat aff ödeslandet Gc är swart sandiord och

 

 

 

 

 

 

 

10

 

 

brukas till Aa5

 

180

 

 

 

 

 

11

G4

1

upbrukat aff Gd är jämpn sand hwarder brukat

 

 

 

 

 

 

 

12

 

 

till Bc6

 

195

 

 

 

 

 

13

G5

1

upbrukat af ödesåckren Gf är swart sandiord brukas

 

 

 

 

 

 

 

14

 

 

till Ke7

 

210

11

90

 

 

 

15

 

 

Transport

 

 

11

90

 

 

 

 

 

Sign.

Zeile

Transkription

 

 

 

 

 

 

RRev 334

1

 

 

 

 

nÿ åker

 

URev 24

2

 

 

 

 

M

R

 

 

 

3

 

 

Transport

11

90

 

 

 

4

Gb

4

stÿken upbrukat af ödes åckern Gg, är nedrig sandiord

 

 

 

 

 

5

 

 

hwarder eÿ till någet fält brukat utan besåß då

 

 

 

 

 

6

 

 

och då, des areal fins uti uthreckningens bocken effter

 

 

 

 

 

7

 

 

dät heelt hållit är upbrukat.8

1

255

 

 

 

8

 

 

Beskrifning om den öfriga ödes åckren

 

 

 

 

 

9

 

 

Dett öfriga af Ga är till cultur helt odugeligt tÿ

 

 

 

 

 

10

 

 

dätt är mÿcket nedrig med stora och små trän

 

 

 

 

 

11

 

 

bewäxt, men till betesmark tiänlig, effter där

 

 

 

 

 

12

 

 

wäxar gått gräß uppå.

 

 

 

 

 

13

 

 

Dett som öfrigt är af Gb är och nedrigt bete och

 

 

 

 

 

14

 

 

till åcker otiänligt.

 

 

 

 

 

15

 

 

 

Transport9

13

45

 

 

 

 

 

Sign.

Zeile

Transkription

 

 

 

 

 

 

RRev 335

1

 

 

 

 

nÿ åker

 

URev 25

2

 

 

 

 

M

R

 

 

 

3

 

 

Transport

13

45

 

 

 

4

 

 

Men dett som öfrigt är af Gc brukas till äng effter

 

 

 

 

 

5

 

 

där wäxer gått gräß på, är till åcker eij sÿnnerlig

 

 

 

 

 

6

 

 

tiänlig effter dätt är nedrigt beläget.

 

 

 

 

 

7

 

 

Ge kunde för nödskull wäll upbrukas men är och något

 

 

 

 

 

8

 

 

nedrigt, dock aff jämpn sandiord.

 

 

 

 

 

9

 

 

Dett öfriga aff Gf är tätt full med stora trän torna

 

 

 

 

 

10

 

 

und wiede buskan bewäxt, är deß utan mÿcket

 

 

 

 

 

11

 

 

ojämpn sÿnes till åcker wara ganska otiänlig.

 

 

 

 

 

12

 

 

Elliest war här intet som till acker kunde

 

 

 

 

 

13

 

 

Transport

13

45

 

 

 

 

 

Sign.

Zeile

Transkription

 

 

 

 

 

 

RRev 336

1

 

 

 

 

nÿ åker

 

URev 26

2

 

 

 

 

M

R

 

 

 

3

 

 

Transport

13

45

 

 

 

4

 

 

wara dugelig hwarken aff betes=marken el.r skogh

 

 

 

 

 

 

 

5

 

 

om ute något af ängen Hd kunde upbrukas tÿ

 

 

 

 

 

 

 

6

 

 

hon war aff tämmelig fast grund och af jämpn

 

 

 

 

 

 

 

7

 

 

swart sandiord men mÿcket kallgrundig och altså

 

 

 

 

 

 

 

8

 

 

nästan till åcker oduglig, kan eij hel.r mistas ifrån än=

 

 

 

 

 

 

 

9

 

 

giärna effter här wexer deraß bästa häste foder, tÿ på

 

 

 

 

 

 

 

10

 

 

de andra ängiarna wexer mÿcket groff starrgräß.

 

 

 

 

 

 

 

11

 

 

 

Summa

13

45

 

 

 

 

 

Bestandssignaturen: anzeigen
Übersetzung: 2009, Dr. Michael Busch
Namen der Landmesser:
Hauptvermessung: Johan Petersen
Revision:
Anmerkungen:

1 Folgendes zu Punkt 9 ist in kleiner Schrift nachträglich am Rande vermerkt.

2 In der Revisionsurschrift Anno 1705 d 27 julij hafwer ja underteknade reviderat staden Loitz och befunnit som fölier.

3 In der Revisionsurschrift am Rand vermerkt Wovon ist amptsanteil 1:30, Kirkens dito, öfriga stadens.

4 In der Revisionsurschrift am Rand vermerkt ampts andehl Kirchens sta af G 2 285 Ruten

5 In der Revisionsurschrift am Rand vermerkt ampts 180 Ruten

6 In der Revisionsurschrift am Rand vermerkt Kirchens

7 In der Revisionsurschrift am Rand vermerkt Kirchens.

8 In der Revisionsurschrift hinzugefügt G 7 1 st. upbrukat af ängen Hd 150 Ruten. In der Revisionsurschrift am Rand vermerkt ampts andehl här af 165 Ruten , daß übrige Kirche 1:90.

9 In der Revisionsurschrift am Rand vermerkt Von diesen 13:45 ist ampts acker 2:75, Kirchenacker 5:30 das übrige der Stadt.