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U 135r 1 Annotations über das konigl.n Dorff
  2 Vohrbehnde nebst darunter belegen wüsten Dorffe Kalten
  3 Wackenitz welches d. 16 julij ao. 1697 abgemeßen.
  4 Erwehntes Dorff ist im Ambte Löitz ¼ meill von
  5 selbiger Statt, und von Strahlsundt etwan 5 Meillen, von
  6 Greiffswalldt 3 Meillen, von Ancklam 4 Meillen von Demmin
  7 1 ½ Meill belegen, und Grentzet vornehml. Nordtwerts
  8 mit Schmitow, Ost=werts mit Trew= und Schwingh
  9 Süden mit Löitz und Westen mit Gültzow, Gehören
  10 auch im Löitzer Kirchspiel und Kirch,
  11 Beÿ dießem Dorffe seindt besage gezeigete ambts=buche
  12 belegen 24 landthuefen und zu der zeit mit 12 Bawleüten
  13 bewohnt geweßen, Gehören mit Dienst und Pacht und
  14 aller Jurisdiction Nach dem Ambt1 Löitz. Haben vormahls nach Drosdow
  15 Gedient, itzo dienen sie nach Trantow. Von Kalten Wackenitzen
  16 seindt gahr keine Nachrichten so wenig wo daß Dorff
  17 solte gestanden haben, als einige Grentzen zu sehen.
  18 Es vermeinen die Einwohnern zwar obsolte an einem
  19 Ohrte die Grentzen hingegangen sein, welche auff der
  20 Charte ungefehr auch Gezeignet, allein kein Gewißheit,
  21 auß d. Kirchen Matriculen zeiget Gültzower Priester obsollte
  22 zu dießem wüsten Dorffe 29 Landt huefen belegen gewe=
  23 ßen sein, Reimbt sich aber gahr nicht mit obiger men=
  24 tionirten 24 Landthuefen so allhir zu dießen Vorbehnden Dorff
  25 liegen sollten, Den wie hirzu die 24 landthuefen angeschlagen
  26 ist so woll Kallten Wackenitzer alß hirzu belegenen acker
  27 anhero Cultovirt, welches zu des Keÿßers und Banirschen Zeiten
  28 geschehen, in welcher Zeit obgemelten 12 Bauren gantz mit
  29 dem Dorffe ruinirt worden, itzo wirdt mehr gemelten hießigen
  30 Dorff Vorbehnd bewohnt von 7 Bauren Nahmentl.
  31 N.o 1 Hanß Kiesow d. Schultze
  32 2 Claus Krabb
  33 3. Hanß Krabb
  34 4 Marten Westpfahl
  35 5. Jacob Zarnow
  36 6. Claus Corschwandt
  37 7. Christian Kiesow
  38   Inliegers  
  39 8 Jochim Schröder    
  40 9 Christian Kiesow   Vnterthanen
  41 10 Casper Mörck - hat sich allhie befreÿt und    

 

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U 136 1   Ferner Annotation über das königl. Dorff
  2   Vorbehnd
U 135v 3     Inliegers  
  4   N.o 11 Jochim Kolldrian frej od frembde
  5   N.o 12. Clauß Zarnow Kuhirte ist Vnterthan
  6    
  7   Ihren Nahrung anbelanget haben Sie so woll von Vieh=
  8   zucht wan ez korn feill schlägt als sonsten bej guten Jahren
  9   vom Ackerbaw, Ihren meisten beschwerdt ist der gahr
  10   Starcke Hoff= dienst, wie Sie dan nicht allein [...]gentl.
  11   außerhalb der Saedt zeit 3 tage mit pferd und d. 4ten zu
  12   Fuß, in der Saedt zeit die2 4 tagen mit den pferden, in der
  13   Erndte und zwar erstl. [...]3 dem Rogken tägl. die gantze woche
  14   durch mit 4 persohnen jeder, wen der Rogken abgemeihet die
  15   gantze woche und folgends gantze Erndte täglich mit 3 per=
  16   sohnen und pferden, sondern4 klagen darbej daß Sie so ungewöhnl. lang
  17   und zu weilen bis die Klocke 11. des Nachts mit den pferden auff
  18   gehalten werden, beij dem vorigen Pensionarius Paul Hellm haben
  19   sie zwar auch solchen Dienst abgestattet aber sie haben denoch
  20   können zu rechter Zeit zu hause konnen, und sollen
  21 + müßen dabÿ vil auß
fuhren ohne kürtzung des diensts
thun wie Sie itzo noch Buch
weitz in jede Erdt 2 wegs
geben müssen
Sie länger dießem Pensionarius Martin Kenneck nach Trantow
  22 dienen müßen Sie zu letzt verlauffen Sie haben dem in=
  23 spector solches geklagt aber, kein Enderung erholten +, wollen
  24 sonst gerne dienstg. geben, und lieber alz Ackerwerck dazu
  25   dem Vernehmen nach annehmen, wan Sie nur Credit hetten.
  26   Es wird Ihnen so vil auffgelegt anderswo zu fohren, und auch Fusdienst Ex=
  27   traordinaer daz Sie es o. außhalten können.
  28   Vom Acker
  29   Der Acker liegt allhie in 4 schlägen ist sonst mehrentheils
  30   Sandt gemengter acker, und wenig leim, darzu kaldt
  31   grundig, Das Erstd Schlag so itzo mit Rogken beseÿt,
  32   Qwerfeldt genandt, ist A. sandig gemengt. Ab. aber noch
  33   sandiger und mager. A.a. aber mit Leim ziml. gemengd
  34   und streng, Kan jegl.n etwan 3 drümbt Rogken in seÿen, Die
  35   schläge seindt mehrentheils gleich groß und kan nur
  36   auch von jegl.n etwan 3 drümbt Gersten geseÿt verden

 

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U 136r 1      
  2      
  3   Haben, 8. 9. bis 12 scheffl. Habern jährl: angesehen in den nach  
  4   schlägen oder Sandt, welches zu ein jeden Schlag belegen od. zu  
  5   gelegt, Das dritte jahr od. der dritte Saedt o. kan geseÿt, weill  
  6   Es zu mager zu tragen. Zu dehm kan es auch nicht bemistet  
  7   werden, Dannenhero [...]5 unbesejt liegen laßen müßen.  
  8   B. Wackser Felldt Gersten Schlag6 ist fast wie daz Swerfedt und sandigen Acker  
  9   Bb. dem Ihr B.b. aber auch strenge und leimigten Acker  
  10   C. itzo der Brackschlag und Gültzower schlag genandt ist mehren=  
  11   theils niedrig und kaldt darbeij doch auch nur grawe sandigen  
  12   grundt, bej dem Dorffe etwaß und wenig mit Lehm gemengt hat  
  13   sonst unten Sandt solche kleine Steine und grob Sandt nutzen  
  14   am Bruch aber ein Stremel von Schwartzem und gut Landt,  
  15   D. Baren Trojer Beck, ist Sandt und mager landt, D.a  
  16   aber Wisch Schlag genandt ziml. gemengten etwas Leimichten  
  17   und ziml. tragenden Acker, Kan weitzen und allerleÿ korn tragen.  
  18   Von Hew= und Wiesewachs  
  19   Auß d. Torffwischen Fk7 jede ungefehr 2 Fuhder auß der Hew=wisch Fa.  
  20   jeder auch ungefehr 2 Fuhder, auß d. Holdtwisch Fe.8 jeder auch  
  21   ungefehr 2 Fuhder, Dießes wirdt sonst selten zu wischen gehegt; Sonst  
  22   zwischen den schlägen im Korn nach dehm die schlägen seindt, etwan 2.  
  23   3 Fuhder und also jegl.n ein, jährl. ungefehr 9 Fuhd.r 2 kompt  
  24   sonst woll dem ansehen nach auch höher.  
  25   Von der Weide  
  26 Sie können woll weiden und außfüttern 12. 13 Heübter Rindtvieh  
  27   8 bis 9 pferde und 10 Stück schafe, klagen aber das Ihnen der  
  28   weide im Summer mit Trantower schäfferej gahr zu sehr betriben  
  29   wirdt,  
  30   Von Brenn= und Zaun Holltz  
  31   Zaun holltz können sie zuer Notthurft auß dem Eller Brock haben,  
  32   Brenn= Holltz auß dem + Cron= Holltz zuer Notthurft, nur das dem + Loitzer zu
Droßdow belegen
  33   Heide Reiter anweißungs geld dafür gegeben.

 

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U 137 1 Annotations über das konigl. Dorff
  2 Vorbehndt
U 136v 3 Von dem Hoffdienst vid supra
  4 Sonst müßen zum Hoff tienst 4 pferde gehollten und
  5 zwar müßen Sie itzo 8 pferde darzu hallten, weill 4 es nicht
  6 außhalten können, sondern den halben oder auch auff den
  7 andern tagh 4 andern frische pferde schicken müßen. Zu ihren eigen
  8 Acker darzu 4 Hack ochsen, Sie haben sonst itzo an Vieh
  9 N. 1 16 Heubter Rindt=Vieh, pferde 8 Stücke und 2 über jerige9 Fullen
  10 2. 15 dito, pferde 8 und 2 über jährige Fullen
  11 3. 14 dito, und pferde wie die Vorigen
  12 4. 12. Heübter Rindtvih und 8 pferde 1 Fullen
  13 5. 9 dito, und 8 pferde
  14 6. 14 dito, v. 8 pferde 2 überjährige Fullen
  15 7. 12 dito, imgl. 8 pferde 2 Fullen
  16 Dienst boeten muß ein jeder 1 Knecht 1 Magdt und jungen hallten.
  17 darzu in der Erndte 1 auß Knecht od. Tage löhner
  18 Inliegers
  19 N.o 8 ein inlieger liegt in N.o 4 sein Kath, ist ein unterthan und
  20   tage löhner, hat 1 Kuh
  21 N.o 9. ist ein allter Man und hat sein Sohn den Hof aufgegeben
  22   liegt auch bej Ihm in ein Kath. Hat auch 1 Kuh,
  23 N.o 10. liegt hirin, hat kein eigen Kath, sond. [...]10 itzo zu einltzl.
  24   alß tage löhner arbeitet, Hat 1 Kuh und 2 Rinder
  25 N.o 11. liegt in N.o 6 sein Kath, und ist ein tagelöhner
  26   hat auch ein Kuh.
  27 12 der Kuhirte ein untertahn
  28 Sembtl. Inliegers thun sonst kein dienst sondern geben jährl. 3 fl. Hews
  29   so sie mit taglohn wider ab=verdhinen.

 

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U 137r 1  
  2  
  3 Contributionen und andere Ausgaben
  4 Versteüren ein jed für 1 volle Hueff - In dießem Jahr
  5 haben Sie laut Producirte quitung vom gantzen Dorff auß
  6 gegeben Symbol April zu Reuter werbung à Hf. 2 Rx 38 2/5 lßl 19 Rix 30 lßl
  7 Holltz fuhren gelder 3 17
  8 Estat steur à Hf. 2 Rxlr 14 -
  9 Tribunal Steur à H: 21 lßl. 3 10
  10 Zu Reuter= Verpflegung
  11   Pro Jan: 5 Rx 12 lß Symbol Feld: dito thut 10 Rx 24 lß
  12   Pro Martij Apr. Maÿ ex Junij Monattl. 6 Rx 34 lß.    
  13   thut in den 4 Monatten 26 Rx 40 lß.
  14 Service über dehm Monattl. 1 Rx [...]11 und
  15 darzu 7 brodt und 7 pfundt butter dießes wirdt Ihnen o. guth
  16 gethan, Im vorigem Jahr sembtl. das Gantze Dorff laut qtung.
  17 Reuter Verpflegung 63 Rthl. als moantl. 5 Rx 12 lß gegeben.
  18 Accis vorhin ein jeder qtaliter 42 lß gegeben, itzo seindt sie
  19 verhöhet, und muß ein jeder qtaliter 1 Rthl. 15 lß geben.
  20 Pacht und Herren tehrung alß 6 lß geben Sie ein jed.r jehrl. 3 Rx 45 lß.
  21 die Sie nicht Eher sonst voll12 gegeben alß itzo dem Obristen Mevius
  22 Zu dem geben Sie auch auß dem Dorfe an dem selben jährl. 7 schfl.
  23 Rogken 7 schfl. Gersten und 7 schfl. Habern, worauff Sie nicht qtirt worden
  24 Magatzin Rogken, haben Sie im vorigen Jahr nach Demmin
  25 71 Scheffel Rogken geben müssen.
  26 Priester und Küster Gebühr
  27 Nach Löitz dem Praeposit: von jeden 2 schfl. Rogken, 10 Eÿer
  28 Dem Diacono 1 schfl.Rogken, 10 Eÿer Dem Küster nur 10 Eÿer
  29 Nach Gülltzow jed. 1 schfl. Rogken und 1 schfl. Haber, so von je heraus
  30 nur gegeben, jetzo fordert derselbe und suchet sie sollen nicht
  31 allein noch mehr geben, sondern bej sein Haus allerlej Handt arbeit
  32 darzu, seindt auch gezwungen Handt arbeit auffs New zu thun weill
  33 Sie kein schutz haben v. Nimandt d. für Ihnen spechen will.

 

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U 163 1 Areal Aus=Rechnungh Des Königl.n im Löitzer Ambt und Kirchspiell belegenen Dorffs
  2 Voerbeen - mit des von vhrallten Zeiten verwüstetes Dorffs Kahlen Wackenitz Ao 1697 im Julio
  3 abgemeßen
  4       Cultovirten
Acker
Wüsten
Acker
Wischen Fuhder
Hew
Heide v. weide
Morast v. brüche
Straße, Hof
tuhm v. wege
  5 Sig.n N.o Car: Der Acker hiebey ist in Vier Schlägen belegen morgen rueten morgen rueten morgen rueten   morgen rueten morgen rueten
  6     Hiebeÿ ist zu mercken daß der Acker durch gehends Eben Ziml. woll vermengt.                          
  7     und tragbahr außer (so genandt) Bauen Trojer Beck, woselbst jeneher nach                          
  8     der Heide je Sandiger, und ist davon zu jeden von den dreÿen schlägen A. B. D.                          
  9     ein stück beÿ gelegt: worauff Rogken und Habern gebawet wirdt, Dießes bekumpt                          
  10     selten nicht, v. bleibt unterweilen ein pahr jahr überliegen, alß d. wieder beseÿt.                          
  11     Rogken - Schlagh                          
  12 Aa 1 Leim v. Sandtgemengten Grundt, gut mittelmäßig Feldt, nicht zu hoch auch o. zu niedrig 34 210                      
  13 Ab 1 Dwer Feldt genandt ist etwas Sandig, doch nicht gahr schlecht 63 210                      
  14 Ac 4 an der Heide Sandig v. mager, jedoch trägt Er guten Rogken 12 285 111 105                  
  15     B Mittellschlag - Haberschlag, wirdt aber 2 mahl mit Gersten beseÿt.                          
  16 Ba 1 ein gut wollgemengtes zuträgliches Feldt, geschickt allerleÿ korn zu tragen 50 195                      
  17 Bb 1 Etwas Sandiger doch dabeÿ dergestaldt vermengt das Es allerleÿ Korn außer weitzen                          
  18     tragen kan. Vnd gleichfals 2 mahl gersten 30 225                      
  19 Bc 1 etwas Sandiger noch, v. magerer - kan nur einahl Gersten tragen 18 210                      
  20 Bd 1 von Selbiger Beschaffenheit doch ein wenig magerer 13 210                      
  21 Be 2 wörter, sehr gut Feldt 3 45                      
  22 Bf 3 ein Stück in der Heide belegenen, v. von dem Müller außgerißenen sandigen acker 4 180 121 165                  
  23     C Brackschlag - Gülltzow schlag genandt,                          
  24 Ca 1 theils etwaß niedrig belegen, mit Leim gelinde vermengt und darunter etwaz grob Sandt -                          
  25     ist dabeÿ dem ausehen nach woll etwaß kaldt 98 90                      
  26 Cb. 1 gut Schwartzen acker 7 -                      
  27 Cc 4 mit grob Sandt vermengter etwaß niedrig v. kladtgrundigen acker - doch kan dießer                          
  28     Schlag so woll beÿ trockenen als naßen jahren sein He. belohnen 36 210                      
  29 Cd 1 niedrig belegen sonst guter boden 1 195 143 195                  
  30     D. Wisch Schlag a. Gersten Schlag                          
  31 Da 1 wollgemengten leimichten acker kan weitzen v. allerleÿ korn tragen 53 -                      
  32 Db 1 Sandt gemengter grundt, gelinde v. gahr wenig vermengt, v. ist sonderl. Rogk. landt 32 210                      
  33 Dc 1 Sandig v. mager - bleibt zu weilen ein pahr jahr überliegen, v. den mit Rogken od. Haber beseÿt 24 285                      
  34 Dd 1 fast von selbiger beschaffenheit, doch ist etwan 10 morgen hiebeÿ ein wenig beßer. bleibt gl.fals überligen 35 195 146 90                  
  35     NB - von den 4 schlagen wirdt Aa. Ba. Ca. v. Da. allzeit 2 mahl mit Gersten beseÿt, und                          
  36     die neben schlag nach gut= end finden13 des jahrs beschaffenheit - nicht ordinair besäte sondern nach dem                          
  37     Es bemistet werden kan beseÿt, oder da es mager ein pahr jahr über Stücks weise                          
  38     beligen bleibt,                          
  39       transport     522 255                  

 

Sign. Zeile Transkription
U 164 1 Aus Rechnungh des Dorffs Voerbeen und Kahlen Wackenitz
  2  
  3       Cultovirten
Acker
Wüsten
Acker
Wischen Fuhder
Hew
Heide vnd
weide
Straße vnd
Hofruhm
  4 Sig: N. Car:   morgen rueten morgen rueten morgen rueten   morgen rueten morgen rueten
  5       transport     522 255                  
  6     E wüsten acker - durchgehendt eben Sandt doch etwas mit                          
  7     weißen Leim gementer grundt                          
  8 Ea 2 wie gemeldt, doch weit von Dorffe belegen, v. könte o. bedünget werden 292 90                      
  9 Eb 13 grünen wüsten acker niedrig - und nas 10 285                      
  10 Ec 1 von mittelmäßiger Höhe Klewer grundt, wirdt gemeihet v. zu Hew gehegt - wan das schlag besejt 4 285     308 60              
  11     F. Wischen                          
  12 Fa 1 Hew=wisch genandt von mittelmäßigen wachsthum 22 150                      
  13 Fb 1 Torff=wisch - ist ungefehr halb nembl. oben nur schlecht, und unten an der scheide von guten                          
  14     wachsthum 13 120                      
  15 Fc 9 allerleÿ im Korn liegenden Flecken, so nur wan die darum liegenden schläge beseÿt gehegt werden                          
  16     zusammen nur von schlechten waßthum, außer Trojer Beck, vnd im wischschlag, So14 mittelmeßig 27 75                      
  17 F.d 1 Holtz wischen, etzlicher wegen quebbigt nur von schlechten wachsthum wirdt auch nicht alle jahr                          
  18     alß nur wan daz Futter beÿ nötig scheinet gehegt, sondern zur weide gebraucht 21 90                      
  19 Fe 1 ein klein Kuppel oder wischen am dorffe - 150         84 285 76        
  20     G - Heide, Weide, Brücher, Morast, und pöeler                          
  21 Ga 1 ein Hohe Heide - auff Sandigen Grundt, vormahlen dennoch ni[...] geweßen 194 -                      
  22 Gb 3 darin liegende hohe magere Heide bergen 13 105                      
  23 Gc 7 Stücken und Flecken Grüne weide worunter auch die Graben verstanden - seindt 50 225                      
  24 Gd 8 theils Sandt vnd Lehm Kuhlen theiß große Stein Humper, v. dergl.n unnützl. Landt 3 165                      
  25 Ge 1 Ein Grüne weide niedrig und morastig, kan auch beÿ naßen jahren nicht al. betrieben werden 79 210                      
  26 Gf. 1 Eller Bruch zwischen den Stubben doch Grün, aber morastig 6 180                      
  27 Gh. 1 meist hart worauff einigen Eichen und Haßelln v. ander unter büschen stehn 2 60                      
  28 Gj 1 Eller Bruch - gantz naß und zwischen den Stubben waßer v. kein Gras 2 -                      
  29 Gk 1 wüsten Acker, so aber itzo gantz mit Holltz alß Ellern, Bircken, und weiden bewuchsen, sonst zur weide 2 240                      
  30 Gl 1 Wackser Soll mit Moß und Bülten vnd sonderl. zu nichts dienl. 2 180                      
  31 Gm 9 allerleÿ waßer und theils - gräßigt pöele, worunter Dwer Soll, auch begriffen darin einge Carußen sein 2 165               360 30    
  32       tran[sp]ort     522 255 308 60 84 285 76 360 30    

 

Sign. Zeile Transkription
U 165 1 Ferner Aus Rechnungh Des Dorffs Voerbeen - mit Kahlen Wackenitz
  2  
  3       Cultovirten
acker
Wüsten acker Wischen Fuhder
Hew
Holltz weide
v. Heide
Fischteiche
v. pole
Hoffruhm
Straße v. wege
  4 Sig: N.o Car:   morgen rueten morgen rueten morgen rueten   morgen rueten morgen rueten morgen rueten
  5       transport     522 255 308 60 84 285 76 360 30        
  6     H. Strase und Hoffruhme                              
  7 Ha 1 Straße und gemeinheit worin sich 2 kleine waßer Bäche begegnen 9 30                          
  8 Hb 1 wordt, wovon etwaß kan beseÿt, und etwaß d. Näße halber zu wischen od. weide gebraucht werden                              
  9     zu der Capellen daselbst belegen 1 130                          
  10 Hc 1 ein wüst Stedte gleich fals d. Capellen zu stendig, itzo mit Kirschen beumen bewuchsen                              
  11     wofür ein von d. einwohn. jährl. die Capelle 8 lß entrichtet - 190                          
  12 Hd 5 wüsten Baur=wohnstedten, werden von den Nachbahrn, ob sie gl. wenig nütze                              
  13     seindt, zur weide gebraucht 2 90                          
  14 He 7 bewohnte Hoffruhm mit den Kohlhöefen (Obst gartens seint allhie keine                              
  15     worauff zu reflectiren), sondern etzl. haben ein pahr bäumges etl. gar keine 5 100                          
  16 Hf - am Dorffe Dorn Remels an = und mit den Sembtlichen wegen 4 240                       23 180
  17       Sa     522 255 308 60 84 285 76 360 30 - - 23 180

 

Sign. Zeile Transkription
RRev 330 1     Anno 1705 d. 20 julij är bÿen Vorbeen nÿ
åcker
URev 20 2   [...]15 reviderat och befunnit som fölier.16 M R
  3     Nÿ åcker sedan förra mätningen upbrukat.        
  4 E1. 13. som äro upbrukade af ödes åckren Ea, är mest altigenom        
  5     klaar sand, kan derföre icke brukas till någet fält, utan        
  6     hwarder om dätt 4de à 5te åhr een gång med råg el:r        
  7     hafra besådt, är till innehold 44 210    
  8 E2 5. upbrukat aff ödes åckren Eb, är jämpn sandiord och brukas        
  9     tillsamma fält som de liggia uti och conceptet uth=        
  10     wijsar 3 240    
  11 G3. 1 upbrukat aff ödes åckren Ga är klar sand och brukas som E1 2 30    
  12 G4 1 aff Gb upbrukat, aff beskaffenheet och bruck som G3 - 75 50 255
  13     Beskrifning om den öffriga ödes åckren.        
  14     Hwad som ännu öde ligger af Ea kunde för nöd skull        
  15     wäll upbrukas, men är altigenom klar sand med smått        
  16       transp:t     50 255

 

Sign. Zeile Transkription
RRev 331 1     nÿ
åcker
URev 21 2     M R
  3     transport     50 255
  4   liung bewäxt, och finnes några sijda fläckar där uti som är        
  5   betäcknat med n:o 1 och till innehåld är 4 morg:        
  6   Elliest säies aff inwånnerna eij kunna mistas ifrån fååra        
  7   betet och om dett skulle upbrukas kunde dätt intet        
  8   oftare besåß än hwart 4de à 5de åhr des innehåld fins        
  9   uti uthreckningz booken när som den nÿa åckren        
  10   E1 och den 4 morg: bete blifa affdragne.        
  11            
  12   Dett öfriga aff Eb. brukas sampt till eng, sampt till        
  13   bete efter dett är nedrigt och till åcker otiänligt.        
  14   Ec låg nu som till förne öde och kan eij upbrukas för        
  15   des nedrigheet skull.        
  16     transpt     50 255

 

Sign. Zeile Transkription
RRev 332 1     nÿ
åcker
URev 22 2     M R
  3     transport     50 255
  4 Ga. ligger än som till förne öde och sÿnes merendels        
  5   till cultur wara odugeligt, tÿ dett består        
  6   aligenom af klaar guul sand med smått liung        
  7   bewäxt. Gb äro klara sand backar och till åcker        
  8   helt odugelige.        
  9     Summa     50 255

 

Bestandssignaturen: anzeigen
Übersetzung: 2011, Anke Maiwald M.A.
Namen der Landmesser:
Hauptvermessung: Johan Petersen
Revision: Ab. Wulff, Johan Hesselgren
Anmerkungen:

1 dem Ambt steht als Einfügung über der Zeile.

2 die steht als Einfügung über der Zeile.

3 Nichtlesbarer gestrichener Text.

4 sondern steht als Einfügung über der Zeile.

5 Unlesbarer Text.

6 Gersten Schlag steht als Einfügung über der Zeile.

7 Fk steht als Einfügung über der Zeile.

8 Fe. steht als Einfügung über der Zeile.

9 über jerige steht als Einfügung über der Zeile.

10 Gestrichener nicht lesbarer Text.

11 Gestrichener nicht lesbarer Text.

12 voll steht als Einfügung über der Zeile.

13 finden steht als Einfügung über der Zeile.

14 So steht als Einfügung über der Zeile.

15 Die Anzahl der Arealstücke ist in der Urschrift keine separate Spalte, sondern im Beschreibungstext integriert. Beispielsweise steht anstelle von | 13. | som äro in der Urschrift: 13 st: som äro.

16 Die Überschrift in der Urschrift lautet: Anno 1705 d. 20 Julij haffwer iag undertecknade reviderat bÿen Vorbeen och befunnit som fölier.