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  <fileDesc>
   <titleStmt>
    <title>Rappenhagen_Uebers_Maiwald</title>
   </titleStmt>
   <publicationStmt>
    <p>Arbeitsdatei</p>
   </publicationStmt><sourceDesc>
    <p/>
   </sourceDesc></fileDesc>
 </teiHeader>
 <text>
  <body>
   <div n="R 103 776" type="abschnitt">
    <head>
     <title>Beschreibung von <rs type="ort" key="33">Rappenhagen</rs>
      <note place="foot" n="1">In der Urschrift wurde Rappenhagen ursprünglich als Adelshof
       bezeichnet. Dieses wurde jedoch gestrichen. Rappenhagen wurde laut Urschrift von Petro Wising
       vermessen.</note>, dass im August 1694 geometrisch vermessen wurde</title>
     <ref type="link">http://www.dhm.uni-greifswald.de/textband/band_35_02/35_0724_0001.djvu</ref>
    </head>
    <p>
     <list type="uebersicht">
      <item n="1">Rappenhagen liegt im Wolgaster Distrikt, grenzt im Norden an <rs type="ort"
        key="34">Stilow</rs>, im Osten an <rs type="ort" key="35">Boltenhagen</rs>, im Süden an <rs
        type="ort" key="36">Karbow</rs> und <rs type="ort" key="37">Hanshagen</rs>, im Westen an <rs
        type="ort" key="38">Kemnitz </rs>und <rs type="ort" key="39">Kemnitzerhagen</rs>. </item>
      <item n="2">Die Einwohner von Rappenhagen haben ihren Kirchgang in Kemnitz, wo auch ihr <rs
        type="beruf">Pastor</rs> wohnt.</item>
      <item n="3">Die Einwohner sagen, dass, wie sie von ihren Vorvätern gehört haben, dieses Dorf
       in alten Zeiten dem <rs type="grundbesitz">Konsistoriumin <rs type="ort" key="40"
        >Greifswald</rs></rs>
       <note place="foot" n="2">Siehe AnmNr. 7.</note>gehört haben soll<note place="foot" n="3">LAG:
        Dokumente darüber vorhanden?.</note> aber hierüber kann ich nicht mehr schreiben. Es mag nur
       erwähnt sein, dass man in den Antiquitatibus Pom: <note place="foot" n="4">Siehe AnmNr.
       14.</note> nachsuchen kann. </item>
      <item n="4">Jetzt hat <rs type="person" key="66">Leutnant Jakob Heinrich Müller von der
       Lühnen</rs>
       <note place="foot" n="5">Siehe AnmNr. 3.</note> Rappenhagen in Besitz. Er hat es von seinem
       verstorbenen Herrn Vater <note place="foot" n="6">Siehe AnmNr. 2.</note> vererbt bekommen,
       welcher den betreffenden Ort gekauft hat. <note place="foot" n="7">LAG: Kaufvertrag
        vorhanden?</note></item>
      <item n="5">Die Einwohner von Rappenhagen sind in <rs type="ort" key="416">Ludwigsburg</rs>
       untertänig; jetzt aber leisten sie Dienst auf dem <rs type="betrieb">Ackerhof</rs><note
        place="foot" n="8">Siehe AnmNr. 36.</note>, der in Rappenhagen angelegt worden ist. Jeder
        <rs type="beruf">Bauer</rs> dient sechs Tage in der Woche mit zwei Personen und vier <rs
        type="tiere">Pferden</rs>. Jeder <rs type="beruf">Kossat</rs> dient drei Tage in der Woche
       mit eine Person und ein Paar <rs type="tiere">Ochsen</rs>. Die anderen drei übrigen Tage
       dient jeder Kossat <note place="foot" n="9">Siehe AnmNr. 63.</note> mit einer Person zu Fuß.
       In der Ernte dienen beide Bauern und Kossaten täglich mit mehr Leuten als sonst üblich.
       (Eintrag : Spann- und Handdienste) </item>
      <item n="6">In früheren Zeiten haben hier sechs Vollbauern gewohnt. Jetzt aber wohnen hier nur
       zwei Bauern. Auf den anderen vier <rs type="betrieb">Bauerhöfen</rs> ist ein Ackerhof
       angelegt worden. Ebenfalls wurden auch zwei Kossaten eingesetzt, welche von dem betreffenden
        <rs type="betrieb">wüsten Bauernhof</rs> ein wenig Land zum Bewirtschaften haben. Die Namen
       der Einwohner sind folgende: <list type="personen">
        <item n="1"><rs type="person" key="67">Hans Mejer</rs>, Vollbauern</item>
        <item n="2"><rs type="person" key="68">Tüs Plöjer</rs>, Vollbauern</item>
        <item n="3"><rs type="person" key="69">Adam Ollert</rs>, Kossaten</item>
        <item n="4"><rs type="person" key="70">Andris Smitz </rs>,<rs type="beruf">Kossaten</rs></item>
        <item n="5"><rs type="person" key="71">Borkwal Ryß</rs>, <rs type="beruf">Vogt </rs>auf dem
         Ackerhof</item>
        <item n="6"><rs type="person" key="72">Abraham Knopel</rs>, <rs type="beruf">Schäfer</rs></item>
        <item n="7"><rs type="person" key="73">Jocom Loo</rs>, <rs type="beruf">Kuhhirte</rs></item>
        <item n="8"><rs type="person" key="74">Jacob Sigel</rs>, <rs type="beruf">Tagelöhner</rs>.
         Er gibt jährlich zwei Rthl <rs type="abgaben">Hauspacht </rs>an Ludwigsburg</item>
        <item n="9"><rs type="person" key="75">Hans Rakel</rs>, <rs type="beruf">Schweinehirte</rs></item>
        <item n="10">Zwei alte einliegend wohnende Männer</item>
       </list></item>
     </list>
    </p>
   </div>
   <div n="R 104 U 777 " type="abschnitt">
    <head>
     <title>Arealsausrechnung von Rappenhagen, mit zugehöriger Annotation </title>
     <ref type="link">http://www.dhm.uni-greifswald.de/textband/band_35_02/35_0725_0001.djvu</ref>
    </head>
    <div type="unterabschnitt">
     <head>
      <title>
       <rs type="landnutzung">Acker</rs>
      </title>
     </head>
     <p> Der Acker von Rappenhagen wird in drei Schlägen bestellt. Es liegt der Acker von jedem Feld
      durcheinander, jedoch geben die Symbole an, wieviel zu jedem Feld gehört. <list type="geoobj">
       <item>
        <label>A</label>
        <rs type="geoobj" key="182">Das Feld liegt in verschiedenen Stücken, besteht zumeist, wie
         mir auch scheint, aus einerlei Bodenart, nämlich Sandhumus, und das ganze Feld enthält Das
         betreffende Feld war dieses Jahr mit <rs type="pflanzen">Wintersaat</rs> besät. </rs>
        <note place="foot" n="10">In der Reinschrift steht in der Tabelle in der Spalte Acker-R
         anstelle von 57 die Zahl 51. Gemessen an der Summe ist die Angabe in der Urschrift, die
         Zahl 57, der richtige Wert</note></item>
       <item>
        <label>B</label>
        <rs type="geoobj" key="183">Das Feld war dieses Jahr Sommerfeld und enthält folgende
         Bodenarten: </rs>
       </item>
       <item>
        <label>B1</label>
        <rs type="geoobj" key="184">sandig-humoser Boden, welcher ziemlich gute Saat tragen kann,
         wenn er richtig bestellt wird,</rs>
       </item>
       <item>
        <label> B2</label>
        <rs type="geoobj" key="185">grobkörnige und magere Sandberge, die nur jedes dritte oder
         sechste Jahr einmal <rs type="pflanzen">Roggen</rs> tragen</rs>
       </item>
       <item>
        <label>C</label>
        <rs type="geoobj" key="186">Das Feld war dieses Jahr Brache und enthält die Bodenarten:</rs>
       </item>
       <item>
        <label>C1</label>
        <rs type="geoobj" key="187">guter sandig-humoser Acker, der gute Saat trägt</rs>
       </item>
       <item>
        <label>C2</label>
        <rs type="geoobj" key="188">Sandboden, etwas grob, trägt aber bisweilen gute Saat</rs>
       </item>
       <item>
        <label>D</label>
        <rs type="geoobj" key="189"> Ein Ackerstück, die zur Kemnitzer Kirche gehört. Der Acker ist
         von der Güte, dass er jährlich besät wird </rs>
        <note place="foot" n="11">An dieser Stelle wäre die wörtliche Übersetzung von åkerlycka =
         åkerlucka anstelle von Ackerstück der Begriff Ackerlücke. </note></item>
      </list></p>
    </div>
   </div>
   <div n="R 105 U 778" type="abschnitt">
    <head>
     <title>Arealsausrechnung Rappenhagen</title>
     <ref type="link"
      >http://www.dhm.uni-greifswald.de/textband/band_04_01/REP6A_BAND_4_0110_0001.djvu</ref>
    </head>
    <div type="unterabschnitt">
     <head>
      <title>
       <rs type="landnutzung">wüster Acker </rs>
      </title>
     </head>
     <p>
      <list type="geoobj">
       <item>
        <label>K</label>
        <rs type="geoobj" key="190">Wüster Acker hier und da, sowohl neben als auch innerhalb der
         Ackerfelder zu Betreffender wüster Acker besteht zum größten Teil aus grobem Sand.</rs>
       </item>
      </list>
     </p>
    </div>
    <div type="unterabschnitt">
     <head>
      <title>
       <label>P</label>
       <rs type="geoobj" key="191">
        <rs type="landnutzung">Über <rs type="landnutzung">Wiesen</rs> und Heuernte </rs>
       </rs>
      </title>
     </head>
     <p><list type="geoobj">
       <item>
        <label>P1</label>
        <rs type="geoobj" key="192">Grosse Wisch ist von gutem und tragendem Boden mit kleinem
         Wiesenheu, aber bisweilen ist betreffende Wiese etwas tief und enthält</rs>
       </item>
       <item>
        <label>P2</label>
        <rs type="geoobj" key="193">Südlich vom Dorf und zwischen den Ackerfeldern ist eine Wiese,
         welche gutes <rs type="pflanzen">Weidegras</rs> trägt. Sie ist aber zum größten Teil mit
          <rs type="pflanzen">Busch</rs> bewachsen. Betreffende Wiese enthält</rs>
       </item>
       <item>
        <label>P3</label>
        <rs type="geoobj" key="194">Kleine Wiesen innerhalb und neben den Ackerfeldern, welche
         zusammen enthalten</rs>
       </item>
      </list> Die Bauern sagen, dass zu jedem Bauernhof acht Fuder Heu gesammelt und eingebracht
      werden können. Aus den acht will ich aber als aller wenigstens zwölf Fuder machen und so
      werden für alle sechs Höfe daraus: Jedoch können wohl nicht alle Wiesen jährlich abgeerntet
      werden. Denn diejenigen, welche in den Ackerfeldern liegen, müssen gleichfalls mit dem Acker
      brach liegen. </p>
    </div>
   </div>
   <div n="R 106   U 779" type="abschnitt">
    <head>
     <title>Arealsausrechnung Rappenhagen mit zugehöriger Annotation</title>
     <ref type="link">http://www.dhm.uni-greifswald.de/textband/band_35_02/35_0727_0001.djvu</ref>
    </head>
    <div type="unterabschnitt">
     <head>
      <title>
       <label>R</label>
       <rs type="geoobj" key="195">Über <rs type="landnutzung">Weide</rs>land und <rs
         type="landnutzung">Wald</rs></rs>
      </title>
     </head>
     <p><list type="geoobj">
       <item>
        <label>R1</label>
        <rs type="geoobj" key="196"><rs type="landnutzung">Pferde-</rs> und <rs type="landnutzung"
          >Kälberkoppeln</rs> von gutem wallbegrenztem Land</rs>
       </item>
       <item>
        <label>R2</label>
        <rs type="geoobj" key="197">wallbegrenztes Weideland neben Zysendyk zu</rs>
       </item>
       <item>
        <label>R3</label>
        <rs type="geoobj" key="198"><rs type="merkmale">Bruch</rs> und <rs type="merkmale">Morast
         </rs>mit kleinen Büschen bewachsen. Es ist darin gute Weide für Großvieh</rs>
       </item>
       <item>
        <label>R4</label>
        <rs type="geoobj" key="199">kleine morastige <rs type="merkmale">Tümpel </rs>und <rs
          type="merkmale">Hügel</rs> innerhalb und neben den Ackerfeldern, auf welchen gutes
         Viehfutter ist</rs>
       </item>
       <item>
        <label>R5</label>
        <rs type="geoobj" key="200">die Hofstellen mit <rs type="landnutzung">Gemüsegärten</rs> und
         kleinen <rs type="landnutzung">Obstgärten</rs>, dazu die <rs type="merkmale"
        >Straße</rs></rs>
       </item>
      </list> Aus diesem Morast kann kleine <rs type="pflanzen">Bäume </rs>oder Büsche für das
      notwendige Brennholz haben, aber das, was im Dorf an Bauholz benötigt wird, wird von anderen
      Dörfern gekauft. </p>
    </div>
    <div type="unterabschnitt">
     <head>
      <title> Über Arbeitsvieh </title>
     </head>
     <p> Der Besitzer Jakob Heinrich Müller hält auf dem Ackerhof, welcher in Rappenhagen auf den
      wüsten Bauernhöfen angelegt worden ist, zwei Paar Ochsen und acht Pferde. Jeder Bauer benötigt
      acht Pferde und zwei Ochsen, aber jeder Kossat kann sich mit ein Paar Ochsen und zwei Pferden
      behelfen. Über Gesinde Auf dem Ackerhof werden zwei <rs type="beruf">Knechte</rs>, zwei <rs
       type="beruf">Mägde</rs> und ein <rs type="beruf">Junge</rs> gehalten. Jeder Bauer benötigt
      einen Knecht, eine Magd und einen Jungen. Die Kossaten haben jeder nur einen Jungen oder ein
       <rs type="beruf">Mädchen</rs> in ihrem Dienst. </p>
    </div>
   </div>
   <div n="R 107   U 780" type="abschnitt">
    <head>
     <title>Annotationen von Rappenhagen</title>
     <ref type="link">http://www.dhm.uni-greifswald.de/textband/band_35_02/35_0728_0001.djvu</ref>
    </head>
    <div type="unterabschnitt">
     <head>
      <title> Über Aussaat </title>
     </head>
     <p> Auf dem Ackerhof kann jährlich ausgesät werden. Bauern sind zwei Personen und jeder kann
      jährlich säen: Roggen 42 Sch, Gerste 24, Hafer sechs, <rs type="pflanzen">Erbsen</rs> sechs
      und <rs type="pflanzen">Lein</rs> ein Sch, welches zusammen für die zwei Bauern macht. <note
       place="foot" n="12">Ursprünglich stand in der Urschrift in der Spalte Roggen Scheffel die
       Zahl 84. Sie wurde aber überschrieben mit der Zahl 48 und letzteres wurde auch in die
       Reinschrift übernommen.</note> Jeder Kossat meint jährlich nur säen zu können: Roggen neun
      Sch, <rs type="pflanzen">Gerste </rs>sechs, <rs type="pflanzen">Hafer </rs> zwei Erbsen ein
      und Lein einen halben Sch, welches sich für beide beläuft auf. Leutnant Müller hat mir gesagt,
      dass diese Kossaten mehr aussäen können als das, was sie angegeben haben. Der <rs
       type="grundbesitz">Kirchenacker</rs> kann jährlich mit sechs Sch Roggen oder Gerste besät
      werden. Die Bauern haben mir gesagt, dass in einen Morgen drei Sch Roggen oder Gerste gesät
      werden können. </p>
    </div>
    <div type="unterabschnitt">
     <head>
      <title> Über jährliche Abgaben </title>
     </head>
     <p>
      <rs type="abgaben">Akzise</rs><note place="foot" n="13">Siehe AnmNr. 17.</note> gibt jeder
      Bauer jährlich zwei Rthl und 16 ß und das macht für beide Bauern. Beide Kossaten geben
      zusammen1Tthl 16 ß. Der Schäfer gibt jährlich 2 Rthl 16ß. Der Kuhhirte gibt jährlich 28ß. Drei
      einliegend wohnende Männer sind im Dorf und sie geben jährlich zusammen 2 Rthl 16ß Der
      Schweinehirte gibt jährlich<note place="foot" n="14">Laut Urschrift zahlt der Schweinehirt
       insgesamt 28 Schillinge Akzise. In der Reinschrift ist folgender Betrag angegeben: 2 Rthl 16
       ß.</note> Akzise 28ß. Die Akzise, die auf dem Ackerhof in Rappenhagen liegt, wird bei
      Ludwigsburg bezahlt. <rs type="abgaben">Reitersteuer</rs><note place="foot" n="15">Siehe
       AnmNr. 30.</note> geben diese zwei Bauern und zwei Kossaten jährlich zusammen 30 Rthl. An <rs
       type="abgaben">Magazinkorn</rs><note place="foot" n="16">Siehe AnmNr. 25</note> sind dieses
      Jahr von den zwei Bauern und Kossaten von Rappenhagen abgegeben worden 21 Roggenscheffel</p>
    </div>
   </div>
   <div n="RRev 297 URev 421" type="abschnitt">
    <head>
     <title>Im Jahr 1704 wurde das Dorf Rappenhagen neuer Acker revidiert und wie folgt
     befunden</title>
     <ref type="link">http://www.dhm.uni-greifswald.de/textband/band_53/53_250_0001.djvu</ref>
    </head>
    <div type="unterabschnitt">
     <head>
      <title> Im Feld A </title>
     </head>
     <p>
      <list type="geoobj">
       <item>
        <label>A14</label>
        <rs type="geoobj" key="201">Stücke hochgelegener Sandboden, die zusammen mit dem Feld A
         bestellt werden, sind vom wüsten Acker K aufgebrochen</rs>
       </item>
       <item>
        <label>A23</label>
        <rs type="geoobj" key="202">Stücke niedriger und tiefliegender, kaltgründiger Sandboden, vom
         wüsten Acker K aufgebrochen</rs>
       </item>
      </list>
     </p>
    </div>
    <div type="unterabschnitt">
     <head>
      <title> Im Feld C </title>
     </head>
     <p>
      <list>
       <item>
        <label>C31</label>
        <rs type="geoobj" key="203">Stück Sandhumus, vom wüsten Acker K aufgebrochen </rs>
       </item>
       <item>
        <label>C41</label>
        <rs type="geoobj" key="204">Stück von R3 aufgebrochener tiefliegender, schwärzlicher
         Sandhumus</rs>
       </item>
      </list>
     </p>
    </div>
    <div type="unterabschnitt">
     <head>
      <title> Beschreibung vom übrigen wüsten Acker </title>
     </head>
     <p> Die wüsten Ackerflecken, die hier und da in den Wiesen und dem Weideland liegen, sind
      zumeist von tiefliegendem grasigem Weideland, als Acker fast unbrauchbar. Der Teil vom wüsten
      Acker an der Grenze zu Hanshagen, auf der Westseite der Strichelung, besteht zum Teil aus
      hochliegendem, zum Teil aus tiefliegendem, magerem Sandboden, der wohl zur Not aufgebrochen
      werden könnte. Der andere Teil auf der Ostseite der Strichelung bis zum Weideland R3 gelegen,
      ist hochliegender, magerer Sandboden mit <rs type="pflanzen">Kiefern</rs>wald bewachsen,
      scheint als Acker vollkommen unbrauchbar. Summe9-</p>
    </div>
   </div>
  </body>
 </text>
</TEI.2>
